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Platz für 30 Intensiv-Patienten

Imland-Klinik Platz für 30 Intensiv-Patienten

Die Imland-Klinik in Rendsburg hat eine neue Station für Intensivmedizin eröffnet. 90 Fachkräfte sollen sich hier um bis zu 30 Langzeit-Patienten und besonders schwere Fälle kümmern. Dr. Nils Haake ist Chefarzt der neuen Abteilung.

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Nils Haake ist Chefarzt der neuen Klinik für Intensivmedizin im Imland-Krankenhaus.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. In der neuen Klinik für Intensivmedizin bündelten sich die Kompetenzen der anderen Fachrichtungen, sagte Nils Haake am Freitagvormittag. Die schwersten Fälle aller Abteilungen sollten zukünftig in der neuen Station versorgt werden. Neben dem Chefarzt gbt es vier Ober- und 15 Assistenzärzte. Weiterhin unterstützen 70 Pflegekräfte, die speziell ausgebildet und für die Versorgung der Intensiv-Fälle geschult sind, die Ärzte auf der Station.

 Das Konzept der Intensivstation ist für die Imland-Klinik nichts komplett Neues. Bisher habe es eine internistische und eine chirurgische Intensivstation gegeben, sagte der Chefarzt. Durch die neue Struktur arbeiten nun jedoch alle noch enger zusammen. Darüber hinaus habe sich auch die allgemeine Situation verbessert. So sei die Ausstattung aufgestockt und die Ausrüstung verbessert worden. Nun könnten auch Patienten von anderen Kliniken in Rendsburg aufgenommen werden, meinte Haake.

 Im Gegensatz zu anderen Fachbereichen, in denen in den vorigen Jahren konstant die Zahl der benötigten Betten zurückgegangen sei, wachse der Bedarf in der Intensiv-Medizin, erläuterte Chefarzt Haake. Es habe in den vergangenen zehn Jahren gewaltige Fortschritte in der Intensivmedizin gegeben, so dass es kaum noch möglich sei, Intensiv-Medizin nebenbei zu betreiben. Sie sei nahezu eine eigenständige Fachrichtung, teilt die Klinik mit. Eine eigene Station sei da die richtige Antwort auf künftige Anforderungen.

 30 Patienten können gleichzeitig auf der Intensiv-Station versorgt werden. Die Pflege dieser Patienten sei um ein Vielfaches aufwendiger als bei normalen Patienten, betonte Pflegedirektor Andreas Brates. Es sei ein Problem gewesen, dafür genügend Personal zu bekommen. Niemand könne 30 Mitarbeiter auf einen Schlag einstellen, meinte Brates. Dementsprechend habe die Pflegeschule einen Großteil der Pfleger selbst ausgebildet. Auch künftig wolle man Fachkurse im Bereich Intensivmedizin anbieten.

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