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Unterwegs in die Zukunft

Eckernförde Unterwegs in die Zukunft

Sie konnten übers Wasser gehen, die zahlreichen Besucher, die sich am Wochenende auf dem künftigen Gelände der „Nooröffnung“ über das geplante neue Innenstadt-Quartier von Eckernförde informierten. Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Gang übers Wasser war nur theoretisch. Die Verwaltung hatte eine blaue Linie gezogen, um mit den Umrissen die Dimensionen der vorgesehenen Wasserfläche aufzuzeigen. Viele waren erstaunt. „Ach, größer ist die gar nicht?“, kommentierten sie den Spaziergang über den derzeit grünen Rasenbereich.

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Am Modell informieren sich zahlreiche Eckernförder Bürger über das geplante neue Quartier „Nooröffnung“, das zum Tag der Städtebauförderung umfassend vorgestellt und erläutert wurde.

Quelle: Rutzen

Eckernförde. Wann das Gelände für das Gewässer ausgehoben und wann der Aldi-Markt abgerissen wird, ist noch ebenso wenig klar wie die detaillierte Gestaltung der vorgesehenen Wohnbebauung in diesem Bereich. Dass die Stadt die interessierte Öffentlichkeit eingeladen hatte, um anlässlich des deutschlandweiten Tages der Städtebauförderung den Stand der Dinge zu erläutern, wurde von der Bevölkerung sehr positiv beurteilt. „Ich finde es großartig, dass die Stadt so etwas macht“, kommentierte beispielsweise Falk Buettner von der Bürgerinitiative „Bauen in Eckernförde“ die Aktion.

 Einleitend hatte Bürgermeister Jörg Sibbel das Projekt noch einmal kurz vorgestellt. Städtische Zielsetzung ist es nach seinen Worten, Wohnen und Leben in attraktiver Lage zu ermöglichen. Ganz wesentlich: Es soll günstiges und gefördertes Wohnen ermöglicht werden – auch zur Miete. Neben einem Modell, das den ganzen Tag über dicht umlagert war und das von Mitarbeitern des Bauamtes erläutert wurde, gab es in anderen Info-Zelten auch die Möglichkeit, sich über bereits abgeschlossene Maßnahmen der Städtebauförderung zu informieren. Zum Beispiel über den verkehrsberuhigten Ausbau der Gerichtstraße, der Langebrück- und der Frau-Clara-Straße sowie die Umgestaltung der Hafenpromenade. Aber auch das Radwegekonzept und die Lärmkartierung wurden anschaulich dargestellt und von den Fachleuten der Verwaltung bei Bedarf erläutert.

 Deutlich wurde im Verlauf des Tages, dass viele Bürger einer verdichteten Bebauung an der Wasserseite der Gaehtjestraße eher ablehnend gegenüberstehen. Und weil das Kinoprojekt auf dem Bahnhofsgelände gestorben ist, machen sich auch viele anhand des Modells auf die Suche nach einem neuen geeigneten Standort. Interessant fanden einige hierfür das Eckgelände Reeperbahn/Schulweg.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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