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Mehr Dicke, mehr Tragfähigkeit

Ortsdurchfahrt Emkendorf Mehr Dicke, mehr Tragfähigkeit

Besuch auf der Baustelle der Kreisstraße 41 in Emkendorf: Vertreter aus Verwaltung und Politik des Kreises Rendsburg-Eckernförde hatten den Landesbetrieb für Straßen und Verkehr Schleswig-Holstein (LBVSH) um diese Besichtigung gebeten, um sich selbst einen Überblick verschaffen zu können.

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Burkhard Miksch (v.l.), Bauleiter Straßenmeisterei Westerrönfeld, Gerrit van den Toren, Reimer Tank, beide vom Umwelt- und Bauausschuss des Kreises, Matthias Paraknewitz, Landesbetrieb Straßen und Verkehr Schlwesig-Holstein, Martin Kurovski und Hans-Joachim Paulsen (ganz rechts), Kreisverwaltung, und Karsten Groth, Bauaufsicht Straßenmeisterei Westerrönfeld, besichtigen die Arbeiten auf der K41.

Quelle: Nora Saric

Emkendorf. Martin Kurovski und Hans-Joachim Paulsen, in der Kreisverwaltung zuständig für die Kreisstraßen, berichteten zwar von regelmäßigen Besprechungen zwischen Verwaltung, Politik und LBVSH. Erst kürzlich sei jedoch beschlossen worden, zusätzlich „die Baustellen in bestimmten Abständen auch mal in Augenschein zu nehmen“, so Paulsen. „Was man sieht, begreift man auch besser.“ Dies bestätigte Reimer Tank, Vorsitzender des Umwelt- und Bauausschusses des Kreises: „Es ist besser, wenn man selbst erkannt hat, wofür Gelder bereit zu stellen sind.“ 950000 Euro steckt der Kreis in die K 41. Insgesamt werden in diesem Jahr rund 2,7 Millionen Euro in die Deckensanierung von Kreisstraßen investiert.

 Die 50 Jahre alte Straße ist laut KN-Informationen durch einen Sachverständigen in einem so miserablen Zustand, dass eigentlich eine grundhafte Sanierung notwendig gewesen wäre. Die Deckensanierung würde der K 41 nur maximal weitere zehn Jahre geben. Dazu sagte Matthias Paraknewitz vom LBVSH: „Das wäre nicht wirtschaftlich.“ Für eine vollständige Sanierung müsste deutlich mehr, 90 bis 120 Zentimeter, aus der Straße herausgenommen werden. „Und die Tragfähigkeit ist hier noch nicht so weit weg vom Soll.“ Die Kosten würden sich locker verdreifachen, ebenso die Dauer der Vollsperrung. „Und wir machen ja auch eine Verstärkung der Tragfähigkeit“, so Paraknewitz weiter. Im Mittel würden fünf Zentimeter herunter genommen, dafür neun Zentimeter neu aufgebaut werden. „Mehr Dicke, mehr Tragfähigkeit, mehr Lebensdauer.“

 Ein „Überraschungspaket“, wie Tank sagte, verbarg sich dort, wo die K 41 bei der Blauen Pforte auf die L 255 trifft. Wegen einer großen und tief reichenden Schotterlinse, die bei den vorhergegangenen Bohrproben nicht entdeckt worden war, wurde kurzfristig entschieden, diesen Bereich von zehn Metern Länge doch grundhaft zu sanieren. Im ersten, 3,3 Kilometer langen Bauabschnitt, der ab kommenden Mittwoch wieder befahrbar sein sollte, befinden sich rund 20 solcher Schadstellen von einem bis 260 Quadratmetern.

 Paraknewitz zeigte sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden könne. Tank sagte, laut Masterplan würde der Kreis in den nächsten zehn Jahren 40 Millionen Euro in die Deckensanierung der Kreisstraßen investieren.

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