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Wieder Windkraftanlagen möglich

Flintbek Wieder Windkraftanlagen möglich

Die Landesplanung hat in ihren aktuellsten Entwürfen der Regionalpläne eine Windenergie-Eignungsfläche ausschließlich auf Flintbeker Gemeindegebiet ausgewiesen. Östlich des Kleinflintbeker Moors, nördlich des Fehltmoors und westlich vom Ortsteil Voorde liegt die Fläche.

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Die neue Windeignungsfläche liegt in der Nähe der Flintbeker Sichel, einer archäologischen Grabungsstätte, an die heute nur noch ein Gedenkstein erinnert.

Quelle: Beate König

Flintbek. „Seit einer Regionalveranstaltung am 15. März ist bekannt, dass es die neue Eignungsfläche gibt“, berichtete Bauamtsleiter Stefan Bettin dem Bauausschuss, der die Neuigkeit positiv aufnahm. „Die Fläche war schon vor einiger Zeit ausgewiesen worden, zwischenzeitlich jedoch wieder herausgenommen worden.“ Vor wenigen Monaten war nach mehrjähriger Planung ein Windenergie-Projekt auf gemeinsamen Kieler und Flintbeker Flächen gescheitert, nachdem die Landeshauptstadt die Planungen eingestellt hatte.

 Lediglich zwei Hinweise gehen laut Beschluss des Ausschusses an die Landesplanung. Die Behörde hatte bereits vor Bekanntwerden der Windenergieeignungsflächen einer Ausdehnung der Wohnbebauung östlich des Wohngebietes Vogelstange zugestimmt. Die ausgewiesene Windeignungsfläche liegt in Nachbarschaft dazu. Sollten Windräder gebaut werden, müsste der 800-Meter-Mindestabstand zwischen Wohngebiet und Windkraftanlagen berücksichtigt werden.

 Außerdem erinnerte der Ausschuss daran, dass die Eignungsfläche in direkter Nähe zur sogenannten Flintbeker Sichel geplant ist. Dort waren in den 70er Jahren Funde aus der Steinzeit, mehrere Hünengräber und die älteste erhaltene Wagenspur im Land entdeckt worden. Heute erinnert auf der inzwischen landwirtschaftlich genutzten Fläche lediglich ein Gedenkstein an den historischen Fundort.

 „Das ist eine Fehlplanung“, wehrte sich Gemeindevertreter Helmut Groß (UWF) aus dem Zuschauerraum vehement gegen Windenergieanlagen vor Flintbeks Ortsgrenze. „Wenn Du dort Ackerflächen hättest, würdest Du das vielleicht auch anders sehen“, gab Achim Lorenzen (Bündnis90/Die Grünen) zu bedenken.

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