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13 Kinder in der Ferien-Zauberschule

Kronshagen 13 Kinder in der Ferien-Zauberschule

Vier Tage trainiert Zauberer Jan in der Kronshagener Ferienpass-Zauberschule 13 Nachwuchsmagier. Erste Zauberregel: Niemals dem Publikum einen Trick verraten. Am Mittwoch, 17. August, wird das Gelernte um 14 Uhr im Bürgerhaus vorgeführt.

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Zauberer Jan (links) führt die Nachwuchsmagier in der Zauberschule in die Anfänge der Illusion ein.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Am Montag war Halbzeit, und die Kinder probierten, was das Zeug hält. „OmmaOmmaOmma“, beschwört Leon (8) zwei Streichhölzer, die er zwischen seinen Fingern hält. Er starrt sie an und tatsächlich sie zucken kurz, und dann bewegen sie sich wie von Geisterhand auseinander. Wie der Trick funktioniert? Das verrät er nicht. „Zauberregel Nummer eins: Niemals einen Trick verraten.“

 Auch wiederholen möchte er das Ganze nicht. Wieder so eine Zauber-Regel: „Das Publikum will nur Wiederholungen, um den Trick zu durchschauen“. Mittlerweile steht Balian (10) auf der Bühne, hat ein Seil hinter seinem Hals gespannt, dass er mit beiden Händen festhält. Ein Zauberspruch, ein fester Ruck und dann ist das Seil durch seinen Hals gewandert. Verblüffend. Aber auch Balian mauert, will nichts verraten. Nur soviel, ohne Üben geht es nicht, am besten vor dem Spiegel. „Ich habe den Trick schon Freunden gezeigt, die waren begeistert.“

 „Ich möchte noch ganz viele Tricks lernen“, sagt Paula (5). Gerade bastelt sie an ihren Utensilien für den „Drei-Farben-Trick“. Jan Martensen, wie Zauberer Jan im richtigen Leben heißt, hat den Trick kurz vorher vorgeführt und seine Schüler verblüfft. Sie dürfen natürlich einen Blick hinter die Kulissen werfen und bauen jetzt an ihren geheimen Requisiten.

 „Man braucht nicht viel Geld, um zu zaubern, vieles kann man selber bauen, oder es gibt auch Tricks, die funktionieren ganz ohne Requisiten.“ Der Gedankenlesetrick ist einer davon. „Den gibt es in der Show nicht“, sagt Zauberer Jan und um zu zeigen, das wie leicht man andere verblüffen kann, erklärt er ihn ausnahmsweise.

 Zwei Zauberer arbeiten zusammen, einer verlässt den Raum und der andere gibt dem Publikum ein Tuch, auf das sich ein Freiwilliger setzt. Der andere Zauberer wird hereingerufen, murmelt verschwörerisch ein paar Zauberformeln und zeigt auf genau den Zuschauer, der auf dem Tuch sitzt. Verblüffend und doch ganz einfach.

 Vorher hatten die Zauberer einen Code vereinbart. Die Anzahl der Wörter, mit denen der andere gerufen wird, ist die Nummer des Platzes, auf dem das Tuch versteckt ist. Ruft er: „Fertig, Du kannst jetzt kommen“, dann sitzt der fünfte Zuschauer auf dem Tuch.

 „Jeder kann zaubern“, ist Zauberer Jan überzeugt. Welche Tricks es in die Show schaffen, wird das Publikum am Mittwoch sehen. Der Eintritt ist frei, bezahlt wird mit Applaus.

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