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In Molfsee beginnt die fünfte Jahreszeit

Herbstmarkt In Molfsee beginnt die fünfte Jahreszeit

Nieselregen, zehn Grad – doch im Gelände des Freilichtmuseums Molfsee hat keiner Zeit, um über das schlechte Wetter nachzudenken: Die Aufbauarbeiten für den 33. Herbstmarkt laufen auf Hochtouren, bis Sonntag, 25. Oktober, täglich von 9 bis 18 Uhr, werden an 140 Ständen Kunsthandwerk und Spezialitäten präsentiert.

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Museumslandwirt Uwe Jansen ist kurz vor der Öffnung des Herbstmarktes in Kürbismission unterwegs und hilft überall beim Aufbau mit.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. Im Freilichtmuseum nennt man den Herbstmarkt gern die „fünfte Jahreszeit“, nicht ohne Grund, denn bis zu 30000 Besucher pilgern während der neuntägigen Ausstellung über das Gelände. Dafür kommen die Aussteller gern jedes Jahr nach Molfsee. Doch bevor verkauft werden kann, muss aufgebaut werden. Laster, Sprinter, Kombis mit Anhängern – in Schlangen und Zweierreihen parken die Fahrzeuge an der Winkelscheune, überall werden Kisten und Kartons hin- und hergeschleppt.

 „Ein kleines Stück noch.“ Ines Hansen rangiert mit ihrem Wagen und bekommt Hilfe von einer anderen Ausstellerin. Die Betreiberin der „Inselweberei“ aus Föhr muss zwar nicht schwer tragen, aber ihre gewebten Plaids sollen dennoch nicht nass werden. Ein Stand weiter hat Paul Schiffhauer die dekorativen Stücke von „Lampenfieber“ bereits aufgebaut, er verlegt gerade die Stromkabel und Steckdosenleisten.

 Während vor der Winkelscheune noch gehämmert und geschraubt wird, sind Kari und Marc Pröpper in Sachen Aufbau schon etwas weiter. „Wir haben einen Anhänger, das vereinfacht vieles“, lacht der Kieler, während er schwere Kisten aus dem Kastenwagen hebt. Das Paar hat sich auf „Edles aus Stein“ spezialisiert, und so werden nach und nach die hübschen Edelsteine in die Schaukästen sortiert.

 Auch im Bereich vor der Spinnkopfmühle sieht es schon nach Herbstmarkt aus. Fred Schlüter steht auf einer Leiter und hantiert mit einem Akkuschrauber, Andrea Mählitz lässt den Tacker rattern, zwei Dekoschafe weisen auf den Stand hin: „Bei mir gibt es ’Lieblingsstücke’ aus Wolle, hauptsächlich Mützen“, erzählt die Molfseerin. Seit drei Jahren ist sie dabei. „Es ist für mich ein Heimspiel und macht Spaß, trotz der Arbeit.“

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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