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Mitfahr-Service beim Nachbarn

Timmaspe Mitfahr-Service beim Nachbarn

Shoppen per Shuttle bietet ab sofort an jedem Mittwoch ein Freiwilligenteam als Nachbarschaftsservice in Timmaspe an. Einwohnern ohne eigenes Auto soll mit einem privat organisierten Transportservice der Weg zum Einkaufen in den Nachbarstädten Nortorf und Neumünster und zurück erleichtert werden.

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Rolf-Dieter Brüggen (von links), Meike Derner und Günter Scheibenpflug starten den Einkaufs-Shuttle-Service.

Quelle: Beate König

Timmaspe. Im Ort gibt es kein Lebensmittelgeschäft, Nortorf und Neumünster sind die nächstliegenden Städte. Einkaufstouren sind ohne eigenes Auto dorthin beschwerlich. Tagsüber fahren zwischen Timmaspe, Nortorf und Neumünster nur wenige Busse. Auf der Einwohnerversammlung im Januar sei darüber diskutiert worden, dass die Busanbindung für das Dorf verbessert werden müsse, erinnerte sich Bürgermeisterin Meike Derner.

 Vier Fahrer, Uta Stieper, Jochen Trede, Günter Scheibenpflug und Rolf-Dieter Brüggen, der das Fahrerteam koordiniert, meldeten sich daraufhin, um den freiwilligen Transportservice zum Laufen zu bringen. Bürgermeisterin Derner informierte per Rundschreiben zunächst alle Timmasper, die über 70 Jahre alt sind, über das neue Angebot. „Das sind 168 unserer 1077 Einwohner.“

 Zum Start der Aktion am Mittwoch standen zwei Privatwagen als Transporter auf der Feuerwehrzufahrt parat. Allerdings war die Nachfrage moderat: Nur eine Seniorin wollte morgens um 9 Uhr zusteigen. „Wir haben selbst ein Auto. Aber mein Mann ist damit zum Klassentreffen gefahren, meine Kinder sind zur Arbeit,“ erzählte die Timmasperin, die sich zum Kaffeetrinken in Nortorf verabredet hatte.

 Der Service ist umfassend, sagte Günter Scheibenpflug: Der Fahrdienst startet an der Feuerwehr und am Asper Krug. „Wenn jemand schlecht zu Fuß ist, holen wir ihn auch zu Hause ab.“ Während der Fahrt werden der Abholtreffpunkt und Uhrzeit abgesprochen. Zudem lernt man nebenbei seine Nachbarn kennen und pflegt soziale Kontakte.

 „Rechtlich abgesichert sind Fahrer und Mitfahrer über den kommunalen Schadensausgleich“, erklärte Bürgermeisterin Derner. Von der zurückhaltenden Beteiligung zum Start will sich das Team nicht entmutigen lassen. „Das muss sich einspielen,“ sagte Meike Derner, die das Angebot auch auf U-70-Bürger ausdehnte.

 Im Werden begriffen ist die zweite Transportidee, bei der ein Einkaufsbeutel mit Timmasper Wappen als Erkennungsmerkmal zwischen Fahrern und Mitfahrern funktioniert. Wer mit dem Beutel in der Hand an einer Bushaltestelle in Nortorf steht, signalisiert ein Mitfahrgesuch Richtung Dorf.

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