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150000 Euro für Sportanlagen

Rendsburg 150000 Euro für Sportanlagen

Ferienzeit ist Bauzeit: Die unterrichtsfreie Zeit in den Sommerferien nutzt auch die Stadt Rendsburg für Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in ihren Schulen. „Dafür haben wir im Haushalt dieses Jahres 362000 Euro bereitgestellt“, sagt Thomas Siegel, Architekt und Fachdienstleister Hochbau.

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Aus dem Raum der Schulleitung in der Schule Altstadt entsteht ein Klassenzimmer. Christian Stender (links) und Marcel Mischker montieren Heizkörper.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. „Wir müssen in diesem Jahr kleine Brötchen backen. In den Jahren zuvor haben wir viel mehr Geld ausgegeben“, sagte Siegel. In den Sommerferien 2015 habe die Stadt für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen 715000 Euro aufgewendet. „Die Haushaltszahlen geben in diesem Jahr nicht mehr her. Wir sollen die Verschuldung zurückführen und nur die allernotwendigsten Dinge in Angriff nehmen.“

 Den größten Batzen verschlingt die Christian-Timm-Gemeinschaftsschule. Die Sanierung der 5000 Quadratmeter großen Außensportfläche, die gleichzeitig als Schulhof dient, lässt sich die Stadt 150000 Euro kosten. „Der Tartanbelag ist Ende der 1960er-Jahre aufgetragen worden“, erinnerte Siegel. Im Laufe der Jahre seien Risse und Unebenheiten durch Wurzeln angrenzender Bäume entstanden, Untergrund und Tartanschicht werden hochgedrückt. „Die 100-Meter-Bahn ist dadurch für den Sportunterricht nicht mehr nutzbar.“ Eine Firma aus Hessen sei beauftragt, die Verschleißschicht zu entfernen und einen neuen Kunststoffbelag aufzutragen.

 Der Lärm der Bauarbeiter in der Herderschule ist schon von weitem zu hören. Dort wird die Jungentoilette modernisiert. „Die sanitären Einrichtungen sind fast 50 Jahre alt“, erläutert Siegel. Es sei an der Zeit, eine Uralt-Pinkelrinne gegen Urinale auszutauschen. „Außerdem errichten wir im Bereich der Sporthalle ein Behinderten-WC, das auch für die Schüler zugänglich ist“, teilt Siegel mit. Die Kosten sind mit 70000 Euro veranschlagt.

 Aufstrebende Schülerzahlen weist die Grundschule Neuwerk auf. „Wir müssen deshalb Unterrichtsräume umnutzen und Container für zwei Klassenzimmer aufstellen“, sagte Siegel. Der Musikraum soll aus dem Keller ins Dachgeschoss umziehen. „Wir wollen dem Schwerpunktprofil Musik mehr Attraktivität verleihen.“ Insgesamt kosten die baulichen Arbeiten 45000 Euro. Die Entwicklung der Schülerzahlen zeigt Andrea Loose, Leitung Fachdienst Bildung, auf. „Statt 39 Erstklässler im Vorjahr werden wir im September 57 haben. Und die Zahl der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ist seit November von 15 auf 30 gestiegen.“

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