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Wohnform Senioren-WG

Info-Abend in Flintbek Wohnform Senioren-WG

Als Senior in eine Wohngemeinschaft ziehen oder selbst eine WG gründen, in der ambulante Pflege zum Konzept gehört: Diese neue Wohnform stellt Irene Fuhrmann von der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA) am 11. November ab 18 Uhr im Flintbeker Rathaus vor.

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Sigrid Sprenger vom Pflegestützpunkt lädt zum Informationsabend über ambulante Wohn- und Pflegegemeinschaften ein.

Quelle: Beate König

Flintbek. „Alternativen zu den hergebrachten Wohnformen müssen her“, ist Sigrid Sprenger vom Pflegestützpunkt überzeugt. Sie organisierte deshalb den ersten Info-Abend in der Gemeinde dazu. „Wir erleben bereits den demografischen Wandel, in Flintbek sind derzeit mehr als 1700 Einwohner über 65 Jahre alt.“

 Nachfragen zu WGs in der Gemeinde gab es im Pflegstützpunkt noch nicht. Sigrid Sprenger ist sich jedoch sicher, dass Senioren-WGs eine der zukünftigen Wohnformen sein werden. Wer dort einzieht, bleibt in Kontakt mit anderen Menschen und kann in der Gemeinschaft je nach Fähigkeiten Aufgaben übernehmen. „Die familienähnlichen Strukturen geben hohe Sicherheit,“ sagt Irene Fuhrmann.

 Weiteres Argument für den Einzug in eine WG ist die Kostenersparnis. Man könne sich dort beispielsweise eine Reinigungskraft oder einen Einkaufsservice teilen, so Sprenger. Auch Pflegeleistungen können in einem Pool zusammengefasst werden.

 Die KIWA berät Interessenten neutral über die Wohnform und die darin möglichen vertraglichen Regelungen, aber auch über die Fördermittel, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt werden, wenn Haus- oder Wohnungsbesitzer Wohnraum für eine Senioren-WG umwandeln oder neu bauen wollen.

 In bereits gegründeten Wohn-Pflege-Gemeinschaften leben acht bis zwölf Mieter zusammen. Jeder hat ein eigenes Zimmer, das mit eigenen Möbeln ausgestattet ist, dazu gibt es Gemeinschaftsräume, zu denen eine Wohnküche zählt. „Es ist eine Typ- und eine Einstellungsfrage, ob man in eine WG einziehen will,“ sagt Sprenger. „Man muss kompromissbereit sein.“

 Die erste WG ist in Flintbek bereits geplant. Die Paritätische Hilfe Schleswig-Holstein plant den Umbau des leer stehenden Bereichs im Einkaufszentrum in der Müllershörn. Dort soll eine WG für zwölf Demenzerkrankte eingerichtet werden. „Die Paritätische Hilfe begleitet bereits zwei Wohngemeinschaften in Kiel,“ sagt Ingrid Fuhrmann.

 Informationsabend über die Gründung einer ambulanten Wohn-Pflegegemeinschaft: Mittwoch, 11. November, ab 18 Uhr, Rathaus, Heitmannskamp 2, Bürgersaal; www.kiwa-sh.de

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