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Widerstand gegen Bebauung

Flintbek Widerstand gegen Bebauung

Bebauung auf der Fläche am Heimstättenweg? „Auf keinen Fall.“ Da sind sich Dorette Petersen und Sissy Knothe einig. Die beiden Flintbekerinnen haben die „Initiative zur Erhaltung der innerörtlichen Grünfläche im Heimstättenweg“ gegründet. Ihr Ziel ist es, die dort geplante Bebauung zu verhindern.

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Haben bereits 350 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt: Sissy Knothe (von links), Jürgen Petersen, Dorette Petersen und Barbara Robl.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Rückblick: In der Gemeinde Flintbek herrscht bei allen Parteien Einigkeit darüber, dass bezahlbarer Wohnraum fehlt. Daher wurde in den Fachausschüssen über Flächen diskutiert, die zu den Planungswünschen passen (wir berichteten). Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei die Fläche am Heimstättenweg. Deutlich machte in dem Zusammenhang auch Bürgermeister Olaf Plambeck, dass nicht die gesamte Fläche bebaut werden soll – sondern es nur um ein Teilstück geht.

 Dennoch sind die Sprecherinnen der Initiative gegen die Pläne der Kommunalpolitik und der Verwaltung. Nur aus einem Grund, wie Dorette Petersen und Sissy Knothe betonen: „Es geht uns einzig und allein um den Erhalt der Grünfläche, das ist das grüne Herz der Gemeinde. Wir sind nicht gegen sozialen oder bezahlbaren Wohnraum und, das ist uns ganz wichtig, wir sind nicht gegen Asylanten“, erklärt Petersen mit Nachdruck. „Wir möchten nur, dass dieser tolle Treffpunkt in der Natur den Bürgern erhalten bleibt“, fügt Knothe noch hinzu.

 Mit ihrem Anliegen stehen die beiden nicht allein da. Mehr als 350 Unterschriften wurden bisher gesammelt und während einer Sitzung an die Verwaltung übergeben. Das reichte Dorette Petersen nicht, sie schrieb zusätzlich einen Brief. „Der Brief ist während des Hauptausschusses gar nicht vorgelesen worden, ich habe bis heute keine Reaktion“, ärgert sie sich. „Man spricht nicht mit uns.“

 Das ist nicht die einzige Kritik, die vorgebracht wird. „Ich bin besonders enttäuscht, dass gerade die Grünen-Politiker ihre Zustimmung für die Bebauung dieser Fläche gegeben haben. Die verfolgen ihre eigenen Parteiziele auch nicht mehr.“ Damit meint Knothe den Erhalt der naturnahen Grünfläche. „Wir haben hier Igel, Frösche, Vögel, das sollte doch geschützt werden.“ Eine Alternative haben die Initiatoren bereits im Auge: „Der Lassenwegparkplatz ist doch viel besser für die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum“, schlagen sie vor.

 Einen weiteren Punkt führt Sissy Knothe an: „Auf dieser Fläche wurden früher die Dorffeste gefeiert, noch heute kommen Familien hierher, um zu grillen. Auch für die Kindergärten ist das ein Treffpunkt. Das darf doch nicht verschwinden.“ In einer öffentlichen Veranstaltung soll ihre Initiative bekannt gemacht werden, auch die Besuche der Ausschüsse stehen auf dem Plan von Knothe und Petersen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
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