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Gemeinsames Gewerbegebiet

Bordesholm-Dätgen-Nortorf Gemeinsames Gewerbegebiet

Die Stadt Nortorf und die Gemeinden Bordesholm und Dätgen haben den Vertrag für ein interkommunales Gewerbegebiet unterschrieben. Es soll in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Bordesholm in Dätgen entstehen und knapp 15 Hektar groß sein. 16000 Quadratmeter sind schon vergeben.

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Unter den Augen der Mitgestalter aus den Amtsverwaltungen, des Kreises und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises unterzeichneten die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, Horst Krebs (Nortorf von links), Henry Ehlbeck (Dätgen) und Helmut Tiede (Bordesholm), den Kooperationsvertrag für das interkommunale Gewerbegebiet.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Nun kann die Vermarktung der Flächen beginnen, demnächst die Bauleitplanung eingeleitet werden. Das Gewerbegebiet werde schrittweise auf zwei Flächen angelegt, erläuterte Dieter Staschewski, Amtsdirektor des Nortorfer Landes, nach der Zeremonie am Donnerstag. Begonnen werde mit einem neun Hektar großen Areal angrenzend an das bestehende Dätgener Gewerbegebiet im Wegkamp. Auf der gegenüberliegenden Seite der L 49 könne auf einer Fläche von 4,6 Hektar je nach Nachfrage erweitert werden.

 Ansiedeln darf sich hier laut Vorgabe der Regionalplanung nur „verkehrsstarkes“ Gewerbe, wie Logistik-Unternehmen, das die Nähe zur Autobahn braucht. Einzelhandelsbetriebe oder Vergnügungsstätten wie Spielhallen sind dagegen ausgeschlossen.

 „Ein herausgehobener Top-Standort“, meinte Volker Breuer von der Kreisverwaltung Rendsburg-Eckernförde. „Mir ist nicht bange um die Nachfrage.“ 16000 Quadratmeter sind bereits verkauft. Der Landmaschinenhersteller John Deere wird hier eine Zentrale bauen. Dafür gibt es bereits einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Die übrige Fläche ist noch zu haben, die Grundstücksgrößen Verhandlungssache.

 „Dies ist für die Region ein beispielhafter Prozess“, lobte Staschewski die amtsübergreifende Zusammenarbeit mit den Behörden. „Wir können entsprechende Flächen sonst nicht anbieten“, meinte Bordesholms Bürgermeister Helmut Tiede und sein Amtsdirektor Heinrich Lembrecht sagte: „Wir fangen an, die A 7, die uns vorher getrennt hat, gemeinsam zu nutzen.“ Ein „guter Tag“ für die Region und ihre Stärkung, fand Pascal Ledune von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, der in Anbetracht der A 7-Erweiterung das neue Gebiet als gute Ergänzung zur Fläche Nord in Neumünster betrachtet. Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs betonte die Bedeutung des Standorts, der Arbeitsplätze schaffen werde. Menschen in die Region ziehen, um der Vergreisung der Dörfer entgegenzutreten, wollte Dätgens Bürgermeister Henry Ehlbeck gesichert wissen.

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