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Raus aufs Wasser

Jachthafen Rendsburg Raus aufs Wasser

Wieder hinaus aufs Wasser der Rendsburger Obereider und das in Rekordzeit: In nur gut zwei Stunden haben 20 Segel- und Motorjachten ihr Winterlager verlassen. Der „Rote Willy“, ein Schwerlastkran, hat die Schiffe am Wochenende in den Jachthafen gehievt.

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20 Segel- und Motorjachten haben ihr Winterlager verlassen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Hochbetrieb herrscht im Jachthafen. Wenn die Sonne höher steigt, dann gehen die Freizeitkapitäne wieder ihrem Hobby nach. Raus auf Kanal, Eider und Ostsee heißt die Devise für die Mitglieder des Regattavereins Rendsburg (RVR). „Das ist ein traumhafter Start in die Saison. Blauer Himmel, Windstille und angenehme Temperaturen“, schwärmt Silke Bothmann, seit sieben Jahren Hafenmeisterin. 

Geschrubbt, saniert, repariert, Feinschliff verpasst – diese Arbeiten lagen hinter den Schiffseignern, als ihre Boote in wenigen Metern Höhe vom Festland über den Steg aufs Wasser schwebten. Bis zu zwölf Tonnen schwer und bis zu zwölf Metern lang sind die Jachten. Für den Kran, der Lasten bis zu 30 Tonnen bewegen kann, ist das eine Leichtigkeit. All das passierte unter den Argusaugen von Hans Bernhard. Mit Stoppuhr und Block ausgestattet, notierte der Zeitnehmer die Beförderungsdauer für jede Jacht. „Damit minutengenau mit den Eignern abgerechnet werden kann.“ 600 Euro kostete der „Rote Willy“. 

Silke Bothmann weiß, dass sich die Bootsleute den Sommer herbeisehnen. „An einem solchen Tag, an dem die Boote wieder ins Wasser gelassen werden, schlagen die Herzen der Segler höher.“ Doch in den Tagen zuvor ist Schweiß geflossen.

Auch bei Götz Kaeding. Der Rendsburger hat sein 8,40 Meter langes  Schwerwetterschiff für ausgedehnte Touren, auf Vordermann gebracht. „Unterwasserschiff schleifen, einige Male mit einer speziellen Schutzfarbe gegen Rumpfbewuchs gestrichen, Ölwechsel, Elektronik an Bord gebracht“, listet der 47-Jährige auf. Ihm graue jedes Mal davor, aber es sei ein Muss. „Die Vorfreude auf den Wassersport dominiert.“ Anfang Mai ist der erste Segeltörn nach Lexfähre geplant. 

Mit Lappen und Politur entfernt Hans-Eggert Bock aus Fockbek den Oberflächenschmutz und bringt den Alu-Mast seines elf Meter langen Dickschiffes „Marie“ zum Glänzen. Beim Aufstellen des Schiffsmastes helfen dem 67-Jährigen Sohn Henning und dessen Freund Rouven Obelöer, beide 33 Jahre alt. Wenn dann die Segel befestigt sind, dann kann es am 1. Mai losgehen. „Dann ist Saisoneröffnung in Schilksee.“

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