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Johst neuer Chef des U-Boot-Geschwaders

Eckernförde Johst neuer Chef des U-Boot-Geschwaders

Der vielseitigste Verband der Einsatzflottille 1 der Marine hat einen neuen Chef. Donnerstag wurde das Kommando über das 1. U-Boot-Geschwader in Eckernförde von Fregattenkapitän Jens Grimm an Fregattenkapitän Lars Johst übergeben.

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Flottillenadmiral Jean Martens (Mitte) übergibt das Kommando von Jens Grimm (rechts) an Lars Johst.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Einen Schwerpunkt will der neue Kommandeur auf eine ausreichende personelle Besetzung legen. Trotz der derzeit angespannten Lage ist er überzeugt: „Wir befinden uns auf einem guten Weg.“

 In einem militärischen Zeremoniell verabschiedete Flottillenadmiral Jean Martens zunächst den scheidenden Geschwader-Chef Grimm. Unter seiner Führung war es gelungen, das Ausbildungszentrum U-Boote (AZU) in den Verband zu integrieren. Auch mit der Einführung des Mehrbesatzungsmodells habe das U-Boot-Geschwader Maßstäbe gesetzt, betonte Martens. Grimm habe langfristige Weichen gestellt, Abläufe optimiert und hervorragende Arbeit geleistet. Einiges davon lasse sich auf die Flottille übertragen.

 Auch auf Nachwuchsgewinnung hatte Grimm Wert gelegt sowie auf international ausgerichtete U-Boot-Lehrgänge im AZU. Er ist zuversichtlich, dass sich die personelle Situation verbessert. „Wir haben so viele Lehrgangsteilnehmer aufgenommen wie lange nicht“, sagte Grimm. Die U-Boote und die Flottendienstboote belegen nach seinen Worten einen festen Platz im Einsatzspektrum der Marine. „Das haben sie eindrucksvoll bewiesen.“ Der Abschied vom Geschwader fiel ihm schwer, er wechselt jetzt ins Verteidigungsministerium.

 Der Nachfolger heißt Lars Johst. Der 43-Jährige war U-Boot-Kommandant und stellvertretender AZU-Kommandeur und kehrt jetzt vom Ministerium zurück in den Marinestützpunkt Eckernförde. In seinen Verantwortungsbereich fallen neben fünf U-Booten der modernen Klasse 212A (ein sechstes kommt dieses Jahr hinzu), drei Flottendienstboote, der Tender „Main“, das AZU, das hydroakustische Analysezentrum und die Unterwasserortungsstelle. „Ein vielfältiges Geschwader“, unterstrich Admiral Martens.

 Der neue Kommandeur selbst stellte fest, dass sich das Geschwader in den vergangenen Jahren „erheblich weiterentwickelt“ habe. Er beschwor den Teamgedanken von Spezialisten einer Art, „die sonst nirgendwo zu finden ist“. Johst kündigte an, das Leistungsniveau halten und, wenn möglich, weiter ausbauen zu wollen.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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