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Trägerverein bangt um die Existenz

Jugendtreff Wattenbek Trägerverein bangt um die Existenz

Kinder Mitarbeiter vom Jugendtreff in Wattenbek haben eine große Sorge: Wie geht es nach den Sommerferien weiter? Der Trägerverein Treffpunkt Jugend befürchtet, dass keine Kinder mehr kommen, wenn die Gemeinde die Pläne zur Offenen Ganztagsschule umsetzt. Der Bürgermeister gibt ein positives Signal.

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Viel los ist im Kinder- und Jugendtreff der Gemeinde Wattenbek fast immer. Hier posieren die Kinder mit Betreuerin Angelika Wagner vor der Einrichtung.

Quelle: Frank Scheer

Wattenbek. Wenn es nach dem Willen der Gemeinde Wattenbek geht, nimmt ab September in der Landschule an der Eider die Offene Ganztagsschule (OGS) im Erdgeschoss des Altbaus ihren Betrieb auf. Den Grundsatzbeschluss fasste die Gemeindevertretung am Dienstagabend. In der Einrichtung können Eltern für ihre Kinder von Montag bis Freitag eine Betreuung ab 7 Uhr vor und bis 16 oder 16.30 Uhr nach dem Unterricht buchen.

Von 15 bis 17 Uhr ist der eigentliche Kinder- und Jugendtreff geöffnet. „Wir sind eine Ergänzung zum Betreuungsangebot“, machte Thomas Puck, Vorsitzender des Trägervereins Treffpunkt Jugend, in der Sitzung deutlich. Seine Befürchtung: Durch die längeren Öffnungszeiten in der OGS kommen weniger Kinder in den Treff. Zudem ist fraglich, ob der Kinder- und Jugendtreff in dem im Frühjahr 2000 eingeweihten Domizil bleiben darf. Die Vorschulgruppe des Kindergartens, die bislang wegen Platznot in der Einrichtung in der Rosenstraße im Altbau der Schule beheimatet ist, soll wegen der OGS in den Jugendtreff umziehen. Unklar ist derzeit, ob Kindergartengruppe und Jugendtreff parallel in einem Gebäude laufen dürfen.

Thomas Puck erwartet er eine möglichst zeitnahe Entscheidung, wie es mit der Arbeit des Treffs weitergehen soll. „Die Arbeit mit der Gemeinde ist bislang immer einvernehmlich gelaufen, und der Jugendtreff gehört zum Ort. Wir sind jetzt nicht auf Krawall aus, aber wir müssen wissen, was die Kommune von uns erwartet und wo wir zukünftig sein werden“, so Puck. „Der Jugendtreff bleibt erhalten“, stellte Bürgermeister Sönke Schröder (KWW) klar. Er stellte in Aussicht, Details der zukünftigen Jugendtreff-Arbeit bei einem Runden-Tisch-Gespräch in Kürze erörtern zu wollen.

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