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Übungen und Freizeiten

50 Jahre Jugendwehr Kronshagen Übungen und Freizeiten

50 Jahre ist es her, seit sich die Jugendfeuerwehr Kronshagen am 6. Oktober 1965 mit 25 Jugendlichen gründete. Seit 1989 sind auch Mädchen dabei. Neben den Übungen steht die Kameradschaft ganz hoch im Kurs. Am Sonnabend wird das Jubiläum mit einem Festkommers im Bürgerhaus gefeiert.

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Jeden Mittwoch trainiert die Jugendfeuerwehr, die Teilnahme an Einsätzen der aktiven Wehr ist nicht mehr erlaubt.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. „Die Überlegungen dazu hatten schon sechs Jahre zuvor begonnen“, erinnert sich Mücke, der im Anschluss 24 Jahre Wehrführer der Gemeinde Kronshagen war, an den Gründungsbeschluss, dem ein Antrag an die Gemeindevertretung folgte. Die stimmte der Gründung zu und stellte 1000 Mark zur Verfügung, um für 25 Jugendliche Uniformen kaufen zu können.

 „Um Mitglieder brauchten wir uns nicht zu sorgen, 25 Jugendliche fanden sich auf Anhieb, nachdem die Melsdorfer Jugendfeuerwehr mit einer Einsatzübung Werbung für uns gemacht hatte“, sagt Mücke. Die Ausbildung konnte beginnen, und schon bald rückten die Jugendlichen auch zu Einsätzen mit aus.

 „Das war schon klasse“, erinnert sich Ingo Grave, der 1973 in die Jugendwehr eingetreten war. „Bis zum ersten Verteiler durften wir eingesetzt werden, waren bei Bränden dabei.“ Das sei heute anders. „Die Jugendwehr darf nicht mehr an Einsätzen teilnehmen.“ Ansonsten habe sich nicht viel verändert. Statt mit zwölf dürfe man heute schon mit zehn Jahren eintreten, und auch Mädchen sind willkommen. 1989 traten die ersten beiden Mädchen in die Jugendwehr ein.

 Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung nahm, damals wie heute, das kameradschaftliche Miteinander einen großen Teil ein, so Grave. Freizeiten, Zeltlager, Fahrten, Wettbewerbe und vieles mehr wurde gemeinsam unternommen. „Das schmiedet zusammen“, sagt Grave, der heute noch mit vielen Weggefährten aus der Jugendfeuerwehr Dienst tut. „Noch immer ist die Jugendwehr der beste Weg, um Nachwuchs in die Wehr zu holen“, sagt auch Mücke. Allein sieben der Mitglieder des heutigen Wehrvorstandes hätten ihren Dienst in der Jugendwehr begonnen.

 „Ich möchte später zur Berufsfeuerwehr“, sagt Laura (12) während einer Übung am Mittwoch. „Es macht Spaß hier“, findet Jule (11) und auch Marc (13) und Philipp stehen ganz hinter der Wehr. Jugendfeuerwehrwart Matz Krüger, der seit diesem Jahr im Amt ist, hatte kurz zuvor seiner Gruppe den Aufbau der Übung erklärt. Noch eines ist fast von Anbeginn gleich. Neben der Uniform tragen sie alle einen roten Schutzhelm der deutschen Jugendfeuerwehr, der vor seiner bundesweiten Einführung 1966 erstmals in Kronshagen getestet wurde.

 Grave, der neben dem historischen Feuerwehr-Käfer in der Fahrzeughalle steht, wird sentimental. „Damit bin ich damals schon herumgefahren, das war eine tolle Zeit.“ Der VW-Käfer fährt heute noch, so wie viele Jugendfeuerwehrmänner und -frauen noch ihren Dienst in der aktiven Wehr tun. Wenn man bei den alten Hasen auch fragt, an die Zeit Jugendfeuerwehr erinnert man sich gerne.

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