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Weströhre nach Arbeiten wieder frei

Kanaltunnel Weströhre nach Arbeiten wieder frei

Im Rahmen der Sanierung und Modernisierung wird der Kanaltunnel in Rendsburg eine neue Verkehrstechnik erhalten. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat dafür Leerrohre unter der Fahrbahn für die erforderlichen Kabel verlegen lassen. Für diese Arbeiten war die Weströhre in der Nacht auf Mittwoch gesperrt.

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Insgesamt sieben Leerrohre wurden unter der Straße, die zur Weströhre führt, verlegt. Dort sollen später die Kabel für die Verkehrstechnik durchführen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Dienstag, 21 Uhr: Die Einfahrt zur westlichen Tunnelröhre ist mit rotweißen Gittern gesperrt. Anstelle der monotonen Motorengeräusche der Autos beißt sich  20 Minuten später weithin hörbar das Kreischen eines Schneidegerätes in die Nacht. Tiefbauer entfernen die 30 Zentimeter starke Asphaltdecke und buddeln in die Straße einen Graben: zwölf Meter lang, einen Meter breit und 50 Zentimeter tief. Anschließend werden dort sieben Leerrohre mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern verlegt.   

Mit flüssigem Spezialbeton wird die Grube verfüllt. „Ein besonderer Zement wird verwendet. Damit härtet der Beton in drei Stunden aus. Sonst würde es 28 Tage für die erforderliche Belastung dauern“, sagt Patrick Stryi, Bauleiter des Straßenbauunternehmens Strabag. Zuvor mussten die Leerrohre durch Stahlmatten gesichert werden. „Die Rohre würden sonst anfangen zu schwimmen.“ Bauleiter und Bauarbeiter strahlen trotz des Zeitdrucks Gelassenheit aus. „Wir sind ein eingespieltes Team.“ Um kurz vor fünf Uhr am Mittwoch sollte die Weströhre für den ersten Bus aus Rendsburg gen Süden wieder frei sein. 

„Alles bestens gelaufen“, teilt Frithjof Garn, Bauleiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, am Mittwochmorgen mit. Die durch die Leerrohre verlegten Versorgungs- und Steuerleitungen für die Schilderbrücken  Verkehrszeichen, Nachrichtentechnik, Kameras für die Verkehrsüberwachung und Notampeln sollen bis in den Leitstand auf der Südseite des Kanals verlegt werden. „Damit werden wir in Kürze beginnen.“

Die Verkehrsteilnehmer profitierten vom zusätzlichen Betrieb der Fähre Nobiskrug zwischen Rendsburg und Schacht-Audorf. Anstatt um 20 Uhr beendete eine zweite Fähre ihren Dienst erst um 0.30 Uhr. „Beide Fähren waren ständig belegt“, teilte Jörg Winkelmann, Leiter des WSV-Außenbezirks Rendsburg, mit. Es habe zeitweise längere Wartezeiten gegeben. Auch die Schwebefähre sei nach 21 Uhr bis Dienstende um 23 Uhr voll ausgelastet gewesen. „Das ist auf die Umleitung zurückzuführen.“

 

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