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Katze angeschossen

Kronshagen Katze angeschossen

„Wer macht so etwas?“ Elisabeth Ahrens versteht das Geschehene nicht. Ihre Katze Lilly Baby wurde am vergangenen Donnerstag angeschossen und verletzt. Für Hinweise auf den Täter hat sie 500 Euro Belohnung ausgesetzt. An der Tegelkuhle in Kronshagen geht die Sorge um, dass sich der Vorfall wiederholen könnte.

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Lilly Baby hat noch Schmerzen. Elisabeth Ahrens hatte die Katze mit einer Schusswunde zum Tierarzt gebracht.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Zur Katzenfamilie gehören Nobby, Franzi und Lilly Baby. Die beiden letzten übernahm Elisabeth Ahrens vor einem Jahr aus dem Kieler Tierheim. Jeden Morgen gegen 9 Uhr öffnet sie die Terrassentür, damit die Katzen in den Garten laufen können. Lilly Baby verließ am Donnerstag das Grundstück, das direkt an das Bundeswehr-Gelände grenzt. Gern stromert die Katze auf dem Sandweg zwischen Tegelkuhle und Eichkoppelweg entlang. „Nach gut einer halben Stunde hörte ich sie plötzlich schreien“, erinnert sich die Kronshagenerin. Lilly Baby lag im Wohnzimmer auf dem Fußboden, die anderen beiden Katzen saßen besorgt um sie herum. „Ich bin mit ihr sofort zur Tierärztin gefahren“, berichtet Elisabeth Ahrens.

 Auf dem Röntgenbild konnte sie das ganze Übel erkennen: Der linke Oberschenkel war gebrochen und gesplittert. Daneben sah sie einen weißen Punkt. Die sofortige Operation förderte ein 4,5 Millimeter-Projektil zu Tage – möglicherweise von einem Luftgewehr oder, wie die Polizei vermutet, von einer Luftpistole. „Der Knochen hat die Kugel zum Glück aufgefangen“, sagt sie. Umgehend erstattete die Katzenhalterin Anzeige bei der Kronshagener Polizei.

 Auch fünf Tage nach der Operation leidet die angeschossene Katze noch unter den Folgen. Sie bekommt Schmerzmittel und Antibiotika, muss ruhen und wirkt ängstlich. Elisabeth Ahrens hat inzwischen eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, um den Täter ausfindig zu machen.

 Wird er sich ein neues Opfer suchen? Thorsten Rettinghaus, stellvertretender Stationsleiter, spricht von einem „Einzelfall“. Kollegen seien in den Folgetagen an der Tegelkuhle Streife gegangen – Ergebnis: negativ. Wegen der Wucht des Projektils vermutet Rettinghaus, dass es aus geringer Nähe abgefeuert worden sein könnte.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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