15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Titeljagd im Kettcar

24-Stunden-Rennen in Schönbek Titeljagd im Kettcar

Die Idee ist abgefahren – aber gut 300 Teilnehmer und viele Zuschauer finden sie klasse. Um 14 Uhr starteten am Sonnabend neun Teams beim „24-Stunden-Kettcar-Rennen“ in der 230 Einwohner zählenden Gemeinde Schönbek. Bis zum Sonntag um 14 Uhr treten die Fahrer auf dem 238 Meter langen Parcours durch die Dorfmitte in die Pedalen, um am Ende auf dem Siegertreppchen stehen zu können. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten Runden.

Voriger Artikel
30 junge Talente auf der Bühne
Nächster Artikel
Zweite Vereinsmesse eröffnet

Zuschauer und Fahrer auf einem Strohballen: Matti Jürgensen (links) durfte noch nicht mitmachen, Finn Schneider vom Schönbeker Team hatte sich eine Menge vorgenommen.

Quelle: Frank Scheer

Schönbek. Zum zwölften Mal in Folge organisierten die Schönbeker dieser außergewöhnlichen Event. Der Einladung sind Fahrerlager aus Krogaspe, Schulensee, Lindau, Hamburg, Rumohr, Barmissen sowie vom Augustenhof und NDR gefolgt. Ein Team bestehen aus mindestens 20 bis 40 Fahrern, die sich immer wieder in der Boxengasse abwechseln. „Zunächst macht man immer drei oder vier Runden, später steigert man das auf fünf bis sieben. Wenn die Museln irgendwann warm sind, dann schafft man auch mal 20 bis 30 mal den Kurs“, erzählt Oliver Komischke, der früher im Schönbeker Team mitgefahren war, jetzt aber im „Rennstall“ ein bisschen nach dem Rechten sieht.

Das 24-Stunden-Kettcar-Rennen startete am Sonnabend in Schönbek.

Zur Bildergalerie

 Gegen 14.30 Uhr musste Nils Blöhß vom Organisationsteam aber kurzfristig einen Rasenmähtraktor als „Safety-Car“ einsetzen. Die neu angeschaffte EDV zur Rundenzählung war ausgefallen. Alle Teams fuhren hinter ihm, bis der Fehler behoben war. „Die Renn-Software funktionierte auf dem Laptop nicht, auf dem neuen Rechner geht es jetzt“, sagte Stefan Räuber in der Rennleitung. Nach zehnminütiger Zwangspause hinter dem Traktor lief aber alles wieder.

 Sicher, gewinnen will diesen Wettbewerb jeder. „Wir wollen aber, dass der Spaß für Fahrer und Zuschauer im Mittelpunkt steht“, sagte Blöhß. Man sehe das Ganze als etwas außergewöhnliches Familienfest. Bratwurst- und Getränkestände, Hüpfburg und Festzelt erwartet die Gäste. Bis Sonntagmorgen gegen 3 Uhr wird es auch Musik vom Discoturm geben, versprach er. Und dann beginnt die schwerste Zeit für die Fahrer. „Zwischen 3 und 7 Uhr will kaum jemand fahren“, weiß Oliver Komischke. Im Internet auf www.schoenbek.de/rennen2016 können die aktuellen Zwischenstände beim Rennen eingesehen werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3