25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Das Wasser kommt in die Flaschen

Kimberquelle in Nindorf Das Wasser kommt in die Flaschen

Kühl und klar sprudelte das artesische Wasser aus der Kimberquelle in Nindorf aus einem Stein. Dort konnte am Donnerstag jeder einen Becher drunter halten und probieren.

Voriger Artikel
Wissen, wozu Mathe dient
Nächster Artikel
Staus und Schlaglöcher: Schwemer live

Teamleiterin Elsbeth Wendt im Lager: Das Wasser ist Teil von „Feinheimisch“, einem Netzwerk für Erzeuger von nachhaltig und regional hergestellten Produkten ohne Zusatzstoffe.

Quelle: Saric

Nindorf. Wer es lieber aus der Flasche mochte, bekam das Wasser unter dem Label Gut2 auch aus dem Glas. Am ersten offiziellen Quell-Tag präsentierte sich das neue Abfüllhaus mitten im Naturpark Aukrug der Öffentlichkeit.

 Dort, wo im August 2013 erst der Grundstein für die Abfüllung gelegt wurde, steht heute ein modernes Holzhaus. Auf etwa 340 Quadratmetern wird hier das frische Wasser in Glasflaschen abgefüllt und in Kisten gelagert. Im Info-Zentrum können Besucher durch eine Scheibe die große Abfüllmaschine beobachten.

 Trotz heftigem Regen empfing Björn Ott, Leiter der Hohenwestedter Werkstätten in der Trägerschaft der Norddeutschen Gesellschaft für die Diakonie (NGD), die Gäste. Ott hatte das Projekt von seinem Vorgänger Bernd Ramm weiter geführt. Die grundlegende Idee, auf der in den vergangenen 13 Jahren das Produkt Gut2 gewachsen ist, stammt nämlich von dem Nindorfer Kaufmann Hans-Detlef Häufle und Ramm. Die beiden waren ebenfalls mit Georg Kallsen, Vorsitzender der NGD-Geschäftsgruppe, Jürgen Blucha, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Amtsdirektor Stephan Landt und dem Bürgermeister Jens Rohwer zu Gast.

 Das Wasser der vor über hundert Jahren bei Erdölbohrungen zufällig wieder entdeckten Quelle, werde von nun an vermarktet, so Kallsen. Damit sei ein gesundes, natürliches Wasser auf dem Markt, zusätzlich würden Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps geschaffen werden. Zwölf Mitarbeitende der Hohenwestedter Werkstätten werden unter der Leitung von Elsbeth Wendt und Hans Joachim Muxfeldt im Abfüllhaus arbeiten. „Wir sind eher eine Wassermanufaktur“, meinte Ott. Hier würden mit 1000 Flaschen pro Stunde keine Massen abgefertigt werden, „dafür gehen wir liebevoll mit dem Produkt um“.

 „Artesisch heißt, dass das Wasser ohne menschliches Zutun mit Druck aus der Erde kommt“, erklärt NGD-Sprecherin Maike Reuter. Lediglich Eisen und Mangan würden herausgefiltert werden. Erhältlich ist Gut2 derzeit bei den Hohenwestedter Werkstätten direkt oder bei Edeka Bünning in Hohenwestedt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Events: Rendsburg

Veranstaltungen in
Rendsburg. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige