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Kindergarten ist flexibel

Blumenthal Kindergarten ist flexibel

Die Zukunft des Kindergartens der Gemeinde Blumenthal wird derzeit diskutiert. Das Angebot der Einrichtung präsentiert sich vielseitig, für neue Kinder ist Platz.

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Eine bunte Truppe präsentierte sich der Erzieherin Gerda Heidemann (links) und Kindergartenleiterin Cristina Schulze.

Quelle: Sorka Eixmann

Blumenthal. Blumenthal. Die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses ist vollbracht, neue Farbe strahlt von den Wänden, auch die Räume des Kindergartens der Gemeinde Blumenthal sind mit neuem Anstrich versehen. Eigentlich könnte Bürgermeisterin Heike Topp (SPD) zufrieden sein, aber so ganz ist sie es dann doch nicht. Die Zukunft des Kindergartens wird diskutiert, denn nicht alle Optionen sehen positiv aus.

 Das Problem: „Ab Sommer sind nicht mehr so viele Kinder in der Betreuung“, weiß Topp. Eine Überlegung ist daher, eine Familiengruppe einzurichten. Doch mit der bloßen Einrichtung ist es jedoch nicht getan. „Derzeit liegt das Betreuungsangebot bei fünf oder sechs Stunden“, erklärt die Leiterin der gemeindlichen Einrichtung Christina Schulze. „Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind wir für die Kinder da“, führt die 26-Jährige weiter aus. Wenn die Betreuungszeit beispielsweise auf sieben Stunden erhöht werden würde, dann müsste auch das Angebot der Kindertagesstätte erweitert werden. „Die Vorgaben sind da deutlich, denn wenn mehr als sechs Stunden Betreuung angeboten werden, schließt das unter anderem ein Essensangebot ein“, erklärt Topp. Doch das ist noch nicht alles, auch eine Schlafmöglichkeit müsste vorgehalten werden.

 Kinder ab einem Alter von 2,5 Jahren werden im Blumenthaler Kindergarten angenommen, das bedeutet im Umkehrschluss: „In dieser Altersklasse belegt ein Kind zwei Plätze“, so Topp weiter. Derzeit seien 17 Kinder in der Betreuung des Kindergartens, so die Leiterin. Je jünger die Kinder, desto größer der Anspruch im Bereich Betreuung. Auch ein Wickeltisch oder sanitäre Anlagen müssten beispielsweise vorgehalten werden.

 „Für uns ist auch die Qualität der Betreuung wichtig. Neben der Leiterin ist mit Gerda Heidemann eine weitere Erzieherin sowie mit Kathrin Koch eine Erzieherin in Teilzeit für den Nachwuchs da. Auch das kann und darf man nicht mit benachbarten Einrichtungen vergleichen, dort werden häufig sozialpädagogische Assistenten eingesetzt. Das wäre Äpfel mit Birnen vergleichen“, betont Heike Topp. Der Vorteil: „Wir sind ein familiärer Kindergarten mit einem vielfältigen Angebot. Wir haben viele Bewegungsmöglichkeiten und eine tolle Unterstützung durch den Träger“, lobt Schulze.

 Um zu erfahren, wie der künftige Bedarf und damit die Planungen in Blumenthal aussehen könnten, sollen die Eltern gefragt werden. „Der Bedarf wird in den kommenden Wochen abgefragt“, erklärt Sozialausschussvorsitzende Frederike Dunkelmann. „Wenn wir eine passende Betreuung als Gemeinde nicht bieten können, müssen wir sie dennoch bezahlen, daher wollen wir sie lieber selbst anbieten“, erklärt Topp.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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