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Die Betreuung wird teurer

Kindergarten Melsdorf Die Betreuung wird teurer

Der Schulausschuss in Melsdorf beschloss eine Erhöhung der Kita-Gebühren um 20 Prozent. Der Grund: gestiegene Personalkosten. Das kostet die Eltern von Krippenkindern künftig rund 900 Euro mehr im Jahr, Eltern von Kindern im Elementarbereich müssen mit knapp 530 Euro Mehrkosten rechnen.

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Hier wird im Sand gespielt, gerutscht und wild geschaukelt. Die Kindergartenkinder in Melsdorf haben einen großen Außenbereich zum Toben. Ab August sollen die Betreuungsgebühren steigen. Bis zu 900 Euro im Jahr müssen Eltern mehr zahlen.

Quelle: Sven Janssen

Melsdorf. Für den Kindergartenplatz in Melsdorf sollen die Eltern künftig tiefer in die Tasche greifen. Nach der Gebührenanpassung 2014 hat der Schulausschuss am Montag einstimmig eine Gebührenerhöhung um 20 Prozent auf den Weg gebracht. Einzelleistungen, wie die Zehnerkarte für flexible Betreuung, sollen bis zu 40 Prozent teurer werden.

 Seit 2014 hätte sich viel getan, sagte Ausschussvorsitzender Detlef Ufert (SPD). Vor allem die Personalkosten seien mit rund 622000 Euro erheblich gestiegen und würden den größten Teil der Gesamtkosten von gut 700000 Euro ausmachen. „Daran sollen die Eltern zu 33 Prozent beteiligt werden“, erklärte Ufert.

 Ebenfalls berücksichtigt werden müsse, dass die Betreuung von Krippengruppen doppelt so viel Personal erfordere, wie eine Regelgruppe, und dass diese Plätze eigentlich doppelt so teuer sein müssten. „Wir wollen, dass die Krippenplätze zum Teil durch die Regelplätze mitfinanziert werden, deshalb werden wir weiterhin die Krippenplätze nur um den Faktor 1,7 teurer machen“, sagte Bürgermeisterin Anke Szodruch (CDU). Dies sei auch der Wunsch des Kindergartenbeirats.

 Die Kosten für eine Betreuung von 7 bis 16 Uhr sollen ab dem 1. August von bisher monatlich 386 Euro im Krippenbereich und 227 Euro im Elementarbereich auf 461 Euro (Krippe) und 271 Euro (Elementarbereich) steigen. Für die Eltern von Krippenkindern bedeutet das 900 Euro Mehrkosten im Jahr, im Regelbereich müssten 528 Euro mehr gezahlt werden.

 Die Zehnerkarten, mit denen man flexibel bei Bedarf vorne und hinten die Grundbetreuungszeit ausweiten konnte, sollen von bisher einheitlich 25 Euro künftig auf 35 Euro (Krippenkinder) und auf 30 Euro (Elementarbereich) erhöht werden.

 Schwierig stellt sich auch die Versorgung der Kinder dar. „62 von insgesamt 80 Kindern sind zum Essen angemeldet, das kann das Personal nicht mehr leisten“, sagte Kindergartenleiterin Anke Schilk. Bis zum Herbst sollen jetzt seitens des Kindergartens Vorschläge gemacht werden, wie man der Problematik begegnen möchte, und welche Kosten dafür entstehen. Neben unterschiedlichen Anbietern soll auch die Zubereitung im Konvektomaten geprüft werden.

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