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An Bedürfnisse der Kleinen angepasst

Kindergarten Ottendorf An Bedürfnisse der Kleinen angepasst

Die Gemeindevertretung beschloss am Donnerstag, eine neue Elementargruppe im neuen Kindergarten-Anbau einzurichten, außerdem aufgrund der Nachfrage eine Frühbetreuung ab 7 Uhr. Änderungswünsche der Kita-Leitung wurden in die Pläne integriert. Probleme könnte eine zu teure Durchgangstür bereiten.

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Die Baustelle ist vorbereitet, die Tiefbauarbeiten erledigt, in der kommenden Woche sollen die Arbeiten am Erweiterungsbau für die Kita Ottendorf starten.

Quelle: Sven Janssen

Ottendorf. Die Kindergartenerweiterung in Ottendorf geht auf die Zielgerade. Während die Tiefbauarbeiten für den Erweiterungsbau abgeschlossen sind, hat am Donnerstag die Gemeindevertretung einstimmig die Einrichtung einer zusätzlichen Elementargruppe ab dem 1. September beschlossen, die im Dachgeschoss des Erweiterungsbaus unterkommen soll. Zeitgleich soll auch eine Frühbetreuung ab 7 Uhr angeboten werden.

 Die nötigen Änderungs- und Erweiterungsanträge für den bereits genehmigten Bauantrag ohne Dachausbau sollen in der kommenden Woche gestellt werden. Für die Nutzung des Dachgeschosses muss eine Gaube sowie eine Außentreppe als zweiter Fluchtweg gebaut werden. Diskutiert wurde am Donnerstag auch die Raumaufteilung. „Im Gespräch mit der Kita-Leitung haben sich kleinere Änderungswünsche ergeben“, sagte Bürgermeisterin Sabine Sager (CDU).

 Aus pädagogischen Gründen solle eine kleine Toilette, ein sogenanntes Elefantenklo, in den Wickelraum integriert und die Wand im WC-Bereich soll etwas verschoben werden, um mehr Platz zu schaffen. Die Fenster sollen im Bereich des Ruheraumes eine Schallisolierung und ein Fenster soll ein Podest bekommen. Um die Wege von der Küche in das Kinderrestaurant zu verkürzen, wird eine zusätzliche Tür gewünscht. Die könnte zum Problem werden.

 „Beide Wände sind tragende Wände und gleichzeitig ein Brandabschnitt, was besondere Anforderungen an die Tür stellt“, erklärte Stephan Rost (KWG). Kinder könnten die Tür nicht öffnen, vermutete er. Zudem sei mit hohen Kosten zu rechnen. „Wenn der Aufwand tatsächlich so hoch sei, dann sollte man darauf verzichten“, sagte Siegbert Hübner (KWG). „Die Tür ist sinnvoll, da drei Gruppen künftig in dem Raum essen sollen und die Wege damit erheblich verkürzt werden“, sagte Hans-Helmut Freund (SPD). Einstimmig wurde beschlossen, die Änderungen zu beantragen. Ob sie tatsächlich gebaut werden, soll erst nach Ermittlung der Kosten entschieden werden.

 Zum 1. September soll es in Ottendorf auch eine Frühbetreuung ab 7 Uhr geben. „Drei Eltern haben Bedarf angemeldet“, berichtete Sager. Da frühere Zeiten im Umland angeboten würden, müsse Ottendorf nachziehen, wenn man die Kinder nicht verlieren wolle. Die zusätzliche Betreuungszeit zwischen 7 und 7.30 Uhr bedeute mehr Personalaufwand. Mit 35 Euro pro Monat sollen die Eltern vorerst an den Kosten beteiligt werden.

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