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Kino-Center geht, Geschäftshaus kommt

Start im Frühsommer Kino-Center geht, Geschäftshaus kommt

Lange Zeit herrschte Ungewissheit, nun ist es spruchreif: Im April wird mit dem Abriss des Eckernförder Kino-Centers begonnen. Im Frühsommer werden die Vorbereitungen für einen Neubau anlaufen.

Eckernförde . Im Herbst 2013 wird die Fußgängerzone Kieler Straße über ein neues Geschäftshaus verfügen, in dem der Textiler C&A sowie die Drogeriemarkt-Kette DM Platz finden werden. Das teilte Investor Michael May jetzt mit.

 Wie berichtet, hatte die von May betriebene Wohn- und Gewerbebauten GmbH mit Sitz in Itzehoe und die Sallier Bauträger GmbH & Co. KG aus Lüneburg im April 2011 die in ihren Ursprüngen um 1882 errichtete Immobilie in der Kieler Straße 54 für 1,7 Millionen Euro ersteigert. Ziel war es von vornherein, das Kino-Center abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. „Der Bauantrag ist eingereicht“, teilte May gestern mit. In Abstimmung mit der Verwaltung und der Politik ist ein sehr modernes Gebäude geplant, das insgesamt drei Geschäfte aufnehmen wird. Im rechten Teil wird C&A einziehen und im Erdgeschoss über eine Fläche von 600 Quadratmetern sowie darüber über weitere 800 Quadratmeter verfügen. Links daneben wird die Drogeriemarkt-Kette DM eine 750 Quadratmeter große Filiale im Ostseebad eröffnen. Die Verhandlungen mit dem Textilunternehmen H&M hätten sich zerschlagen, sagte May. Für ein drittes Ladengeschäft mit einer Größe von 120 Quadratmetern (Eingang links hinter dem Tabakgeschäft) gibt es noch keinen Mieter. Hinter dem Gebäude sollen 42 Pkw-Stellplätze für Kunden zur Verfügung stehen.

 Die Fassade, so erklärte der Investor, soll aus hellen und langformatigen Ziegeln bestehen. „Wir möchten nichts historisieren“, begründet der Investor die moderne Gestaltung, für die man nach längerer Diskussion auf breiter Ebene in der örtlichen Politik eine Mehrheit gefunden haben.

 Das Investitionsvolumen für den Neubau, für den eine Pfahlgründung erforderlich wird, bezifferte May auf rund 7,5 Millionen Euro. tze

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten