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Badestellen-Kiosk wird zum Imbiss

Borgdorfer See Badestellen-Kiosk wird zum Imbiss

Für die Badestelle am Borgdorfer See bei Nortorf gibt es einen neuen Pächter. Thomas Schunack von den Seeterrassen Bordesholm will aus dem Kiosk einen Imbiss machen. Wegen der geplanten Umbauarbeiten öffnet die Badestelle voraussichtlich erst einen Monat später als gewohnt, im Juni.

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Der Vereinsvorsitzende des TuS Nortorf, Ulrich Stengel, ist optimistisch, dass die Badestelle im Juni wieder öffnet.

Quelle: Beate König

Nortorf. Nächster Schritt: „Die Baupläne müssen vor dem Veterinäramt Gnade finden“, sagt Ulrich Stengel, Vereinsvorsitzender des Turn- und Sportvereins Nortorf, der im Auftrag der Stadt die Badestelle betreibt. „Noch in diesem Monat soll die Küchenplanung im Amt vorgelegt werden.“

 Günstig für die Stadt ist der Umstand, dass Schunack selbst in die Profi-Geräte investieren will. Geschätzt 25000 Euro kostet die Ausstattung. Einen Großteil der Arbeiten will Schunack in Eigenregie erledigen. Die Erfahrungen aus dem Imbiss-Neubau in Bordesholm kommen dem Pächter dabei zugute.

 Mit deutlich größerer Speisekarte, Sitzplätzen auf der Terrasse und einem Internet-Werbe-Konzept will der Pächter die Badestelle aus dem Dämmerschlaf erwecken und als Saisonbetrieb im Sommer auch zum attraktiven Wanderziel für Spaziergänger ausbauen. „Mal sehen, was geht.“

 Er übernimmt die Pflege des rund 3000 Quadratmeter großen Geländes mit Liegewiese, Kinderspielbereich, Volleyballfeld und Vorgarten. Nach derzeitigem Plan mieten zwei seiner Mitarbeiter die 80 Quadratmeter große Wohnung im Gebäude am See, so Ulrich Stengel.

 Die Weichen zum Erhalt der Badestelle wurden im Dezember gestellt. Nachdem ein Gutachter den Zustand des langgestreckten Gebäudes am Ufer des 49 Hektar großen Gewässers als erhaltenswert eingestuft hatte, hatte der Bauausschuss knapp 29000 Euro für Umbauarbeiten bewilligt. Bis die Baupläne konkret werden, ruht das Geld mit einem Sperrvermerk im Jahresetat der Stadt.

 Die Wohnung soll umgebaut werden und die dem See zugewandte Seite des Gebäudes eine Wärmedämmung erhalten, sagt TuS-Vorsitzender Stengel. Die Holzverschalung werde dafür lediglich abgenommen und später wieder montiert.

 In die Badestellen-Anlage, die in den 50er Jahren auch mit an Haustüren gesammelten Spendengeldern auf gemeinsamen Flächen der Stadt und der Gemeinde Borgdorf-Seedorf in ihrer jetzigen Form gebaut wurde, wird immer wieder investiert. Vor zwei Jahren wurde einer der Seestege erneuert. Die Plattenwege zwischen Umkleiden, DRLG-Station und Toiletten wurden neu verlegt und rollstuhlgerecht verbreitert, die Umkleiden und ein Schuppen neu gebaut. Den Saisonstart will Stengel in diesem Jahr richtig feiern: „Mit einem Sektempfang.“

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