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Abschiednehmen fällt nun leichter

Neuer Trauerraum in Nortorf Abschiednehmen fällt nun leichter

Offen und hell und mehr als doppelt so groß wie bisher zeigt sich der renovierte Trauerbereich in der Kapelle auf dem neuen Friedhof in Nortorf 85000 Euro hat die evangelische Kirchengemeinde in den Umbau investiert.

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Der neu gestaltete Trauerraum in der Friedhofskapelle bietet Angehörigen Verstorbener nun eine angenehmere Atmosphäre zum Abschiednehmen.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Der düstere Charme des Abschieds- und Trauerbereichs der 1974 erbauten Kapelle gehört der Vergangenheit an. Seit Mitte April hatten die Handwerker im rückwärtigen Bereich des Gebäudes gewerkelt. Die Arbeiten, geplant vom Architekten Willem Hain aus Neumünster, sind jetzt abgeschlossen. Hanns Lothar Kaempfe, Vorstand des Kirchengemeinderats, und Pastorin Anna Trede, zeigen sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Umbaus.

 „Tod und Sterben rückt wieder stärker in den Fokus der Wahrnehmung“, weist Anna Trede auf eine gesellschaftliche Veränderung hin. „Der Raum war vorher zweckmäßig, jetzt kann man sich wohl und geborgen fühlen. Die Situation ist für die Angehörigen schon schwer genug.“

 Am 14. April gingen die lange geplanten Arbeiten los. Durch die Entfernung einer Wand, erklärt Friedhofsverwalter Heinz-Jürgen Schafranski, seien der zuvor acht Quadratmeter kleine Trauerraum und ein angrenzender Vorbereitungsraum zu einem geräumigeren Bereich von rund 18 Quadratmetern zusammengelegt worden. Neue Fenster und ein Oberlicht sorgen für angenehmes Tageslicht. Die neuen LED-Leuchten sind dimmbar. Wo vorher dunkles Braun vorherrschte strahlen nun helle, zur Hälfte mit Eichenholz vertäfelte Wände. Naturschieferplatten auf dem Boden und bordeaux-rote Vorhänge vervollständigen das Bild. „Der Vorbereitungsraum ist nun in den hinteren Bereich verlegt und mit einer neuen Wand abgetrennt“, sagt Schafranski. So konnte der Arbeitsbereich für die Bestatter klarer von dem Trauerbereich für die Angehörigen abgegrenzt werden. „Es hat nun mehr Atmosphäre, die dazu beiträgt, dass es den Angehörigen in ihrem Schmerz etwas leichter gemacht wird.“ sno

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