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Eltern sollen weiter zahlen

Kita-Streik in Rendsburg Eltern sollen weiter zahlen

Trotz Streiks sollen die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas weiterhin zahlen. Das ist das Ergebnis einer Diskussion im Sozialausschuss der Stadt Rendsburg am Montagabend. Dabei ging es um die derzeit gültige Satzung.

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Wo sollen die Kinder hin, wenn die Erzieherinnen in den Kitas streiken? Der Frage musste sich Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast am Montagvormittag stellen.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Der SSW will die Satzung ändern. Allerdings erst zum 1. August. Damit wäre den Eltern beim derzeitigen Streik nicht geholfen. Die SSW-Initiative fand im Ausschuss keine Zustimmung. Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Naber von der Fraktion Modernes Rendsburg meinte: „Kein Mensch kommt in anderen Bereichen bei Streiks auf den Gedanken, eine Gebühr nicht zu zahlen, beispielsweise bei der Müllabfuhr.“

Die SSW-Initiative bleibt aber in der Diskussion. Die Ratsversammlung wird voraussichtlich am 9. Juli nochmals über den Antrag abstimmen. Zuvor sollen sich der Finanzausschuss und der Senat mit der Beitragsfreiheit befassen.

Kein Verständnis für die Position des Sozialausschusses bringt Heike Krieg auf. „Für die Beitragszahlung erwarte ich eine Gegenleistung, nämlich die Betreuung meines Kindes“, sagte die 34-Jährige, deren zweijährige Tochter die Kindertagesstätte Neuwerk besucht. Die Stadt spare Lohnkosten, die solle sie an die Eltern weitergeben.

Angesichts des Kita-Streiks und nach Protesten von Eltern am Montagvormittag im Rathaus sagte Bürgermeister Pierre Gilgenast, die Stadt habe kein zusätzliches Personal für Notgruppen. Die Stadt wolle aber Tagesmütter fragen, ob sie weitere Kindern aufnehmen können. Weiter wolle sie prüfen, ob die Gruppen in nicht bestreikten Kindergärten vergrößert werden können.

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