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Verbindungsweg wird für Autos gesperrt

Kleingarten Nortorf Verbindungsweg wird für Autos gesperrt

Die Betonspurbahn, die den Schulwald der Gemeinschaftsschule und die Kleingartenkolonie Martinslust in Nortorf mit der Bargstedter Straße verbindet, wird für den Autoverkehr gesperrt. Das beschloss der Bauausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung.

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Die Kleingärtner sollen künftig über die Betonspurbahn am Kirchstieg zu ihren Parzellen fahren.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. Bereits 2016 hatten sich Anwohner der Neubaugebiete Am Redder und Am Schulwald, über die „rasenden Kleingärtner“ beschwert, die über den Verbindungsweg zu ihren Parzellen fahren. „Das ist besonders für die Kinder gefährlich, die hier leben“, sagte Anwohner Uwe Osterloh. Auf dem Weg zur Schule, zum Spielplatz oder zu Freunden würden viele die Betonspurbahn von einem in das andere Wohngebiet kreuzen. Die Kleingärtner würden aber in der explizit als verkehrsberuhigt ausgewiesenen Strecke mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sein.

Kleingärtner verstehen Schließung nicht

Das sah Peter Vehring, Vorsitzender des Kleingartenvereins Martinslust, ganz anders: „Wir nutzen den Verbindungsweg seit Jahrzehnten. Ich kann eine Schließung für den Verkehr nicht nachvollziehen.“

Die Sperrung für den Autoverkehr hatte die CDU mit dem Argument beantragt, dass der Weg schwer einsehbar sei und über diesen Weg auch der Weg zum Spielplatz führe. „Die Kleingärtner sollen die andere Strecke über die Betonspurbahn nutzen, die an dem derzeit entstehenden Neubaugebiet Am Kirchstieg in die Bargstedter Straße mündet“, erklärte Bürgermeister Horst Krebs (CDU). Damit seien weniger Menschen gefährdet „und der Weg dauert nur eine Minute länger“.

Gespräch vor Ort wurde abgelehnt

Willi Gronewald (SPD) machte einen Kompromissvorschlag: „Ich beantrage, dass der Bauausschuss sich vor Ort noch einmal damit auseinandersetzt und die Anwohner und Kleingärtner daran teilnehmen können.“ Die Grünen befürworteten diesen Vorschlag. Gronewalds Antrag wurde mit sechs zu fünf Stimmen durch die Mehrheit von CDU und FDP abgelehnt und die Schließung des Wegs für den Verkehr mehrheitlich beschlossen.

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