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Kommt die Skulptur wieder nach Molfsee?

Knoten von Jo Kley Kommt die Skulptur wieder nach Molfsee?

Die Skulptur des Kieler Künstlers Jo Kley, die mehr als 15 Jahre lang in Molfsee ihren Platz hatte, steht nun in Bordesholm. Darüber sind die Molfseer nicht gerade glücklich. Ob die Firma May und Co. aus Itzehoe, Eigentümerin der Skulptur, die Figur wieder nach Molfsee zurückstellt, ist noch unklar.

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Erst Molfsee, jetzt Bordesholm: Jo Kleys Knoten-Kunstwerk steht seit Anfang des Jahres vor dem Mühlencenter in Bordesholm.

Quelle: Frank Scheer

Molfsee. Cornelia Conrad, FDP-Chefin in Molfsee, hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass das Kunstwerk eigentlich zu versteckt aufgestellt sei. Ein prominenterer Platz, vielleicht sogar inmitten des neuen Kreisels, sei viel schöner, argumentierte sie mehrfach. Doch nun muss nicht mehr gesucht werden, denn der steinerne Knoten, gern auch Molfseer Knoten genannt, ist verschwunden.

Informationen darüber gab es keine, nicht einmal Molfsees Bürgermeisterin Ute Hauschild wurde über die Versetzung informiert. Allerdings gab es dafür auch keine Verpflichtung, denn: "Wir haben im Archiv recherchiert, die Skulptur ist nicht im Besitz der Gemeinde. Offenbar haben die damaligen Besitzer des Grundstücks an der Hamburger Chaussee das Kunstwerk zu der Zeit auch erworben", erklärte Hauschild.

Damit ist die Firma May und Co. Wohn- und Gewerbebauten aus Itzehoe gemeint. Mit dem Verkauf des Grundstücks, dort soll ein Penny-Markt gebaut werden, wurde offenbar für das Kunstwerk ein neuer Platz gesucht - fündig wurde man in Bordesholm. "Auch ich habe die Skulptur dort per Zufall entdeckt", wundert sich Hauschild. Cornelia Conrad geht noch einen Schritt weiter. "Diese Skulptur gehört doch nach Molfsee, schließlich ist sie als Molfseer Knoten bekannt, und sie soll die Vereinigung der drei Ortsteile symbolisieren. Wir sollten versuchen, sie wieder in unsere Gemeinde zu bekommen. Schließlich war seit 1999 ihr Platz auch bei uns", schlägt Conrad vor.

Ob May und Co. den Molfseer Plänen entgegenkommt? Auf eine schriftliche Anfrage der Kieler Nachrichten gibt es noch keine Antwort. 

Von Sorka Eixmann

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