19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Kooperation, Gemeinschaft oder Fusion: Alles ist offen

Flintbek Kooperation, Gemeinschaft oder Fusion: Alles ist offen

Die Wellen schlugen hoch, als die KN am 2. April unter der Überschrift „Bordesholm würde Fusion begrüßen“ über die Amtsausschusssitzung in Bordesholm berichteten. Dort war eine Delegation für Verhandlungen mit Flintbek gebildet worden. Beide Verwaltungsspitzen trafen sich am Montag zu einem weiteren Gespräch, über dessen Inhalt nichts bekannt wurde.

Voriger Artikel
20 Grad für Totenbücher und Urkunden
Nächster Artikel
Putzlappen setzte sich in Pumpe fest

Jaschar Tavanamehr (SPD) ist gegen eine Fusion.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Für Flintbek waren Bürgermeister Olaf Plambeck und Bürgervorsteher Eberhard Pieczonka dabei. In Flintbek fühlte man sich zuerst in den Reihen der Kommunalpolitik etwas „überrumpelt“. Doch zwischenzeitlich ist Ruhe in den einzelnen Fraktionen eingekehrt.

 Auch der Hauptausschuss hatte auf seiner jüngsten Sitzung die „Verwaltungsstrukturreform“ auf seiner Agenda. Der Beschluss: „Die Mitglieder des Hauptausschusses nehmen zur Kenntnis, dass die Verwaltungsleitung Gespräche mit anderen Ämtern führt mit dem Ziel, auf die Möglichkeiten einer zukünftigen Verwaltungskooperation hinzuarbeiten“ – so steht es im Protokoll und so wurde auch einstimmig votiert.

 Die CDU-Fraktionschefin Wiebke Stöllger verweist an die erste Debatte zu dem Thema vor einigen Jahren: „Wir sind dafür, genauso wie damals. Wenn wir Synergieeffekte haben können, kann das nur von Vorteil sein.“ Ob es eine Zusammenarbeit im Bereich Bauhof oder Kämmerei sei, das könne alles wachsen, ist sich Stöllger sicher. Ähnlich denkt der UWF-Fraktionschef Helmut Groß. „Unser Ziel ist eine bürgernahe, kostengünstige und effiziente Verwaltung und daher halten wir das Vorgehen unseres Bürgermeisters für richtig“, so Groß. Für ihn zählt: „Wir müssen der Region südlich von Kiel zukunftsfähige Aspekte geben, daher müssen wir über Formen der Zusammenarbeit mit anderen Ämtern nachdenken.“ Dabei sei Bordesholm nicht die einzige Alternative, so Groß weiter.

 Das Wort „Fusion“ stieß bei den Sozialdemokraten auf Kritik, aber: „Einer Kooperation stehen wir positiv gegenüber“, betont SPD-Fraktionschef Jaschar Tavanamehr. Und fügt hinzu: „Die Art und Weise war etwas holprig und klumpig, daher rumorte es etwas nach dem ersten KN-Artikel, der nur die Bordesholmer Sicht sehr deutlich machte.“

 Achim Lorenzen, frisch gewählter Vorsitzender der Grünen, wollte sich gestern nicht äußern. Laut Protokoll der Hauptausschusssitzung hatte sein Parteilkollege Rüdiger Voges das Vorgehen der Verwaltung kritisiert. Er hatte gefordert, auch Gespräche mit anderen Verwaltungen, zum Beispiel Molfsee, aufzunehmen, da aus Sicht seiner Fraktion eine Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung Bordesholm als problematisch angesehen wird.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige