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Zweimal Spitze bei Energieolympiade

Kreis Rendsburg-Eckernförde Zweimal Spitze bei Energieolympiade

Doppelsieg: Bei der Energieolympiade der Kommunen in Schleswig-Holstein war Rendsburg-Eckernförde jetzt zweimal Spitze. 100 Prozent Erfolgsquote, denn der Kreis war mit zwei Themen dabei.

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Wer Treppen steigt, spart Strom für den Aufzug und macht etwas für die eigene Gesundheit.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Eine intelligente Heizungssteuerung für die Büros in der Kreisverwaltung an der Kaiserstraße in Rendsburg, die 14000 Euro jährlich sparen soll, und eine Energiekampagne, die zum Umdenken anregen und jährlich 10500 Euro sparen soll: Mit den Projekten hat der Kreis Rendsburg-Eckernförde an der Energieolympiade teilgenommen.

Die intelligente Heizungssteuerung gibt es im Kreishaus seit Februar. Zum Beispiel im Büro von Hans-Joachim Paulsen im vierten Stock. Die Steuerung erkennt, wann der Beamte morgens kommt und abends geht, wann er Mittagspause macht, zur Besprechung mit Kollegen in ein Nebenzimmer geht, im Urlaub ist oder das Fenster öffnet.

Seine Raumtemperatur hat Paulsen individuell eingestellt. Die Steuerung pegelt sie nach Bedarf ein. „Mein Büro wird nur auf die individuell eingestellte Betriebstemperatur gebracht während der Arbeitszeit im Büro“, sagt Paulsen. Für diesen ersten Platz hat der Kreis 5000 Euro in der Kategorie „Große technische Maßnahme“ bekommen. Mit einem ähnlichen Projekt hat Büdelsdorf in der Disziplin „Kleine technische Maßnahme“ gewonnen.

Auf der Treppe laufen, statt den Lift zu nehmen, überflüssiges Licht ausschalten, den Rechner in der Mittagspause in den Ruhemodus versetzen, die Raumtemperatur um ein Grad senken: Das sind die Themen des zweiten Kreis-Beitrags beim Wettbewerb. Titel: „Da passiert was in den Köpfen.“ Mit Ausstellung, persönlichen Anschreiben an alle Beamte und Angestellte, Informationsrunden und Energieberatungsgutscheinen hat die Kampagne Anfang des Jahres begonnen, sagt Sebastian Krug, Klimaschutzmanager des Kreises. Für den ersten Platz gab es 10000 Euro.

Krug weiß, dass er am Ball bleiben muss. „Ich bin Realist genug, um zu wissen, dass nicht alle im Haus ihr Verhalten ändern.“ Deswegen plant er im Herbst den zweiten Aufschlag. Schon jetzt sind mehr Beschäftigte auf der Treppe unterwegs. Mit einer Handy-App können sie ihre Leistung messen. Krug hat in zwei Monaten schon den Vesuv virtuell erklommen.

Seit 2007 gibt es in Schleswig-Holstein die Energieolympiade. Dieser Vergleich findet alle zwei Jahre statt. Teilnehmen dürfen Städte, Kreise, Ämter und Gemeinden. Preise gibt es in insgesamt sechs Kategorien wie „Energie-Projekt: Kleine technische Maßnahme“, „Organisatorische oder Verhaltensmaßnahme“ oder „Zukunftsfähige Wärmeversorgung“.

Diesmal haben 24 Kommunen mit insgesamt 39 Projekte teilgenommen. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde war bisher mit neun Projekten dabei, drei Siege erreichte er. Veranstalter der Energieolympiade ist inzwischen die 2011 gegründete gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein, an der das Land, die Hochschulen und die Hansewerk AG (ehemals Eon) beteiligt sind.

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Hans-Jürgen Jensen
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