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Gesundheitsamt: Neue Leiterin Rückkehr in die Heimat

Das Gesundheitsamt beim Kreis Rendsburg-Eckernförde hat eine neue Leiterin: Claudia Fisch-Kohl hat die Stelle Anfang des Jahres übernommen. Sie war zuletzt Oberärztin an der Charité in Berlin. Ihr Fachgebiet ist Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aufgewachsen ist die Ärztin in Heidelberg und Kronshagen.

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Claudia Fisch-Kohl ist neue Leiterin des Kreisgesundheitsamts.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Warum sie von Berlin nach Rendsburg wechselt? „Meine Familie wohnt in Kronshagen. Es war eine Entscheidung, zurück zur Familie zu kommen.“ Claudia Fisch-Kohl fühlt sich als Kronshagenerin. Vor 20 Jahren hat sie dort am Gymnasium ihr Abitur gemacht. An der Christian-Albrechts-Universität hat sie studiert und in Rechtsmedizin promoviert. Zum Studium gehörte ein Forschungsaufenthalt in Kalifornien. Einen Teil ihrer Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie hat sie ganz nahe der Heimat absolviert, an der Imland-Klinik in Rendsburg.

Warum sie sich für eine Behörde entschieden hat? Das öffentliche Gesundheitswesen habe sie schon immer interessant gefunden. „Mir liegt besonders der jugendärztliche Dienst am Herzen.“ Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit beim Kreis solle daher auch der Bezug zu Kindern und Jugendlichen sein.  So sei eine Aufgabe des Gesundheitsamts, möglichst früh bei Kindern und Jugendlichen gesundheitliche Probleme zu entdecken, „damit frühzeitig Hilfen bereitgestellt werden können“.

Im Kreisgesundheitsamt ist die Ärztin Chefin von 45 Beschäftigten, die in Fachgruppen wie der Heimaufsicht, dem amtsärztlichen Dienst und Gesundheitsschutz arbeiten. Sie lerne derzeit ihre Behörde und Kollegen kennen. „Ich bin noch in einer Phase, in der ich mir ein Bild mache.“

Zu den Aufgaben des Gesundheitsamts gehört auch die anonyme Aids-Beratung. Zurzeit nimmt die Behörde 40 bis 50 Tests pro Jahr, sagt die Ärztin. Glücklicherweise gebe es seit Jahren keine positiven Tests, also Hinweise auf eine Erkrankung.

Wer im Sommer im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Seen und am Ostseestrand badet,  profitiert von der Arbeit des Kreis-Gesundheitsamts. Denn diese Behörde überwacht insgesamt 72 Badestellen und gibt sie frei, wenn sie unbedenklich sind.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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