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Schokodieb liefert sich Verfolgungsjagd

Kreis Rendsburg-Eckernförde Schokodieb liefert sich Verfolgungsjagd

Ein Schokoladendieb hat sich am Donnerstagvormittag im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjad geliefert. Zehn Streifenwagen waren laut den Beamten daran beteiligt. Unter anderem war der 33-Jährige als Geisterfahrer auf der A7 unterwegs.

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Ein Schokoladendieb hat sich am Donnerstagvormittag im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjad geliefert.

Quelle: Sven Janssen

Eckernförde. Nachdem er in Eckernförde mehrere Tafeln Schokolade aus einem Supermarkt gestohlen hatte, wurde der Flüchtende von einem ersten Polizeiwagen verfolgt. Bereits innerhalb der Ortschaft erreichte er Geschwindigkeiten von 100 km/h. Die Flucht führte über die B 203 in Richtung Rendsburg. An der Anschlussstelle Büdelsdorf fuhr der Mann auf die Autobahn A7 Richtung Dänemark, verließ die Autobahn aber an der Raststätte Hüttener Berge wieder. Auf dem Raststättengelände wendete er und fuhr nun entgegen der Fahrtrichtung immer an der Mittelschutzplanke entlang in Richtung Hamburg. Mehrere Fahrzeugführer konnten rechtzeitig gewarnt werden und ausweichen. An der Anschlussstelle Büdelsdorf verließ der Mann die Autobahn, um nun aber auf der richtigen Seite wieder auf die A7 (Richtung Hamburg) zu fahren.

Etwa 500 Meter vor der Rader Hochbrücke gelang es einer Funkwagenbesatzung, den Flüchtigen zu rammen und zu stoppen. Der Mann wurde gegen 9.30 Uhr auf der Autobahn festgenommen. Das Fluchtfahrzeug und ein Funkstreifenwagen wurden beschädigt. Im Transporter stellte die Polizei rund 50 Kilogramm Schokolade sicher. Dem Mann wird gewerbsmäßiger Ladendiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Die zuständige Polizei in Eckernförde bittet alle, die durch das riskante Fahrverhalten des Flüchtigen gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 04351-9080 zu melden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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