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"Schwebefähre ist unentbehrlich"

Kreis Rendsburg-Eckernförde "Schwebefähre ist unentbehrlich"

Der Regionalausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde hat sich am Mittwochabend einstimmig für einen Erhalt der Schwebefähre ausgesprochen. Es stehe „außer Zweifel, dass die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auch in Zukunft für den Betrieb einer Schwebefähre an der jetzigen Position verantwortlich ist“.

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Seit zwei Wochen liegt die Schwebefähre am Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals fest.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die Schwebefähre sei unentbehrlich. Besonders Osterrönfelder Kinder und Jugendliche bräuchten sie, um mit ihr auf der Fahrt zu ihren Schulen in Rendsburg den Nord-Ostsee-Kanal zu überqueren, meint der Regionalentwicklungsausschuss. Das technische Denkmal sei außerdem eine Sehenswürdigkeit für Touristen und gehöre zu mehreren Fernradwanderwegen.

Wörtlich heißt es in der Resolution: „Für den Kreis Rendsburg-Eckernförde steht daher außer Zweifel, dass die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auch in Zukunft für den Betrieb einer Schwebefähre an der jetzigen Position verantwortlich ist und dafür Sorge zu tragen hat, dass die beschädigte Fähre so schnell wie möglich in Stand gesetzt oder aber durch eine neue Schwebefähre ersetzt wird.“

Eine vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Aussicht gestellte auf dem Kanal schwimmende Ersatzfähre müsse schnellstmöglich in Betrieb gehen. Bei der benachbarten Fähre Nobiskrug und dem nahe gelegenen Rendsburger Fußgängertunnel dürfe es jetzt möglichst keine Ausfälle geben. „Das bedeutet, dass für den möglichen Fall eines technischen Defektes sowohl das notwendige Personal als auch die Ersatzteile in kürzester Zeit zur Verfügung stehen.“

Die an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke hängende Schwebefähre wurde bei einer Kollision mit einem auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahrenden Frachter vor zwei Wochen schwer beschädigt. Sie liegt seitdem aufgebockt am Osterrönfelder Anleger. Ab März will das Wasser- und Schifffahrtsamt die Schäden auf dem Gelände seines Bauhofs an der Rendsburger Blenkinsopstraße analysieren.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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