9 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Positive Signale vom Kreis für Kita-Förderung

Kronshagen Positive Signale vom Kreis für Kita-Förderung

Wann beginnt der seit einem Jahr geplante Anbau an den Awo-Kindergarten in Kronshagen? CDU und UKW waren bisher zurückhaltend, weil es für beantragte Fördermittel vom Kreis Rendsburg-Eckernförde noch keine Zusage gab. Doch nun kommen positive Signale aus Rendsburg.

Voriger Artikel
Steilere Treppe entspricht DIN-Norm
Nächster Artikel
Reitverbot auf neuer Brücke

Wann beginnt der Anbau an den Awo-Kindergarten in Kronshagen? Der Kreis signalisiert eine Förderung für 2017.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Es geht um gut 230000 Euro aus Landesmitteln für den Ausbau der Betreuungseinrichtung im Wohngebiet Hühnerland. Die Kosten für den Anbau sind auf gut 300000 Euro kalkuliert. Wie berichtet, hatte die Gemeinde im vergangenen Frühjahr einen Förderantrag gestellt. Sie war jedoch, wie auch zahlreiche andere Kommunen im Kreis, nicht zum Zuge gekommen, weil die insgesamt beantragte Fördersumme mit etwa sieben Millionen Euro die zu verteilenden 2,9 Millionen Euro weit übertraf. Der Kreis vergab die Zuschüsse im Rahmen des sogenannten Windhund-Verfahrens, also nach Eingang des Poststempels auf dem Antrag.

 Auch in diesem Jahr geht Kronshagen erneut leer aus, was zur Verärgerung geführt hat. Die dem Kreis vom Land zugewiesenen Mittel in Höhe von rund einer Millionen Euro gingen für drei bis vier Großprojekte anderer Kommunen drauf. Die Hoffnung auf Fördermittel in 2017 war dem Kronshagener Kinderausschuss in der März-Sitzung aber zu vage, um eine sechsstellige Investitionsentscheidung zu fällen. Das Risiko, mit dem Bau zu starten und dann doch keine Förderung zu erhalten, schien hoch.

 Auf Nachfrage dieser Zeitung machte Kreismitarbeiterin Christina Mönke deutlich, dass es eine verbindliche Zusage derzeit gar nicht geben könne, da die Landesmittel für das kommende Jahr noch nicht zugewiesen seien. Dennoch stünden die Kronshagener Chancen für eine Förderung in 2017 „mehr als gut“. Nach ihrer Prognose sind dann landesweit Mittel in Höhe von 18,7 Millionen Euro verfügbar, wovon der Kreis voraussichtlich 1,85 Millionen Euro erhalte. Auch diese Fördermittel würden für die alten Kita-Anträge nach dem Windhund-Verfahren vergeben. Acht Anträge lägen noch vor dem aus Kronshagen; zusammen hätten diese jedoch nur ein Volumen von etwa 430000 Euro, sodass die Gemeinde bedient werden könnte. Mönke gab noch ein weiteres Signal: „Ein vorzeitiger Baubeginn ist bei der Förderung für die Gemeinde unschädlich.“

 Bürgermeister Uwe Meister sagte: „Das hört sich gut an. Die Verwaltung kann nur empfehlen, mit dem Bau zu beginnen. Die Entscheidung trifft die Politik.“ Thomas Kahle, CDU-Fraktionschef, hat die vier anderen Spitzen nach den Osterferien zu einem Gespräch eingeladen: „Diese hohe Wahrscheinlichkeit wäre ein Signal, jetzt loslegen zu können.“ Auch Andrea Linfoot (CDU), Ausschussvorsitzende, freut sich: „Das bisherige räumliche Provisorium ist keine Lösung und zeitlich befristet. Aber es ist toll, dass die Kita das geleistet hat“. Der Kinderausschuss befasst sich am 26. April mit dem Anbau.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3