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Lkw parken Bankette kaputt

Kreisel in Molfsee Lkw parken Bankette kaputt

Die neuen Leitpfosten entlang der Bankette am Kreisel in Molfsee sind nicht gern gesehen. Aus optischen Gründen wünscht sich die Gemeinde eine Leitplanke. Auf jeden Fall muss dort aber etwas stehen, denn Lkw parken dort unerlaubt und fahren obendrein so die Bankette kaputt.

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Nicht gern gesehen: Mit der Leitpfosten-Lösung am Kreisel ist man in Molfsee aus optischen Gründen nicht einverstanden.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. Es ist ein Bild, das offenbar nicht gefällt: Hinter dem Kreisel in Richtung Molfsee-Dorf steht, aufgereiht wie kleine Mikadostäbchen, eine Reihe von Leitpfosten. „Das ist keine ansprechende Lösung“, erklärte daher auch Bürgermeisterin Ute Hauschild während der jüngsten Gemeindevertretung, als sie auf die Situation angesprochen wurde.

 2010 wurde der Kreisverkehr, der die Landesstraße 318 mit der Kreisstraße 39 verbindet, in Molfsee in Betrieb genommen. Seitdem läuft es dort zwar verkehrstechnisch rund, aber rein optisch hat sich im Kreisel nicht viel getan, denn auch die geplante Begrünung liegt noch immer auf Eis. Jetzt hat die Optik einen weiteren Knackpunkt: Die Banketten werden nach und nach kaputt gefahren, das satte Grün ist einer sandigen Fläche gewichen.

 Woran das liegt, erkennt man schnell, wenn man den Verkehr im dortigen Bereich beobachtet: Langsam durchfahren Lkw den Kreisel in Richtung Molfsee-Dorf, beim Rausfahren wird der Blinker gesetzt, und häufig fahren dann die Laster mit Schwung auf die Bankette, um dort zu parken. „Die Fahrer springen raus und gehen schnell beim Discounter oder beim Bäcker einkaufen. Die Banketten sind nicht dafür ausgelegt, dass dort geparkt wird“, erklärte Bürgermeisterin Hauschild, als sie auf den optischen Zustand der Straße angesprochen wurde. Fakt ist: Was für die dort angesiedelten Geschäfte gut ist, macht der Bankette zu schaffen.

 Besonders während der nassen Witterung hat das Parken Spuren hinterlassen. „Wir haben uns an den Landesbetrieb Straßenbau gewandt, um Abhilfe zu schaffen“, berichtete Hauschild weiter. Und so wurden die Leitpfosten gesetzt. Doch damit ist das Problem noch nicht aus der Welt, denn: „Die Parkbucht ist quasi zehn Meter verschoben worden“, resümierte Hauschild. Vielleicht sei eine Leitplanke die längere und bessere Lösung, so ihre Vermutung.

 Beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr hat Leiter Matthias Paraknewitz über das Problem seine eigene Meinung. „Rein verkehrsrechtlich gesehen darf dort nicht geparkt werden. Es ist schlicht verboten. Wir wurden aktiv, weil wir darum gebeten wurden und haben uns für eine wirtschaftliche Lösung entschieden. Wenn nun eine Leitplanke favorisiert wird, dann müssen wir auch über die Kosten sprechen, denn jemand muss eine solche Installation auch bezahlen“, erklärte Paraknewitz. Dabei stellte er auch infrage, ob eine Leitplanke optisch ansprechender sei. Diese Entscheidung liege nun bei der Gemeinde Molfsee.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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