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Weit kam die Divine nicht

Kreishafen Rendsburg Weit kam die Divine nicht

Weit kam der Frachter „Divine“ nicht, nachdem er am Sonntagabend den Kreishafen in Rendsburg verlassen hatte. Die Fahrt endete zunächst mit ausgefallenem Antrieb wenige Kilometer westlich bei Breiholz. Die „Divine“ hatte zuvor seit Mitte Juli in Rendsburg in der Kette gelegen - wegen 45 Mängeln.

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Mehr als zwei Monate lang lag die Divine im Kreishafen in Rendsburg in der Kette.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Gegen 18.45 Uhr verließ die „Divine“ am Sonntagabend den Kreishafen, sagte dessen Betriebsleiter Dieter Daxenberger am Montag. Nach etwa einer halben Stunde habe das Schiff Höhe Breiholz antriebslos im Nord-Ostsee-Kanal getrieben. Ein Binnenschiff habe helfen können und die „Divine“ dort an Dalben gedrückt. Etwa zwei Stunden habe die Mannschaft dann gebraucht, um das Schiff wieder flott zu bekommen. Gegen 23.45 Uhr habe es dann Brunsbüttel erreicht. Die „Divine“ solle nun in eine Werft in der Türkei weiterfahren. 

Der Kreishafen sei nicht auf Kosten sitzen geblieben, sagte Daxenberger. Für die „Divine“ seien Liegegebühren und Ausgaben für Ver- und Entsorgung in Höhe von rund 7000 Euro beglichen worden. Behörden und Gewerkschaft hatten im Juli 45 Mängel an den Schiff entdeckt und es in die Kette gelegt. Am Freitag hatte der Frachter die Auslaufgenehmigung erhalten. Wenige Tage zuvor war ein Seemann im Kreishafen ertrunken.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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