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Wieder im Aufwind

Kreishafen in Rendsburg Wieder im Aufwind

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde sieht den Kreishafen in Rendsburg wieder im Aufwind. Der Umschlag an dem einen Kilometer langen Kai am Nord-Ostsee-Kanal habe im vergangenen Jahr leicht zugelegt. Damit unterscheide sich der Kreishafen von den Konkurrenten im Norden.

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Einen Kilometer lang ist der Kai am Kreishafen in Rendsburg.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. 451.000 Tonnen habe der Hafen im vergangenen Jahr umgeschlagen, das seien rund 3000 Tonnen mehr als 2015. „Wir haben dieses Ziel erwartet“, sagt Kai Lass, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG, zu der der Kreishafen gehört. Fast ausschließlich würden Güter am Kai von den vier Kränen aus Schiffen entladen.

Ein Plus machte der Hafen bei der Anlieferung von Futtermitteln und Öl. Stark zurückgegangen sei der Import von Dünger, komplett eingebrochen der Umschlag von Getreide. Nach wie vor mache das Russland-Embargo dem Hafen zu schaffen, sagt Lass. Es wirke sich indirekt aus. Weil der Absatzmarkt für Landwirte zusammengebrochen sei, müssten sie sparen und nutzten weniger Dünger. Auch der Futtermittel-Import könnte ohne das Embargo höher sein, erklärt Betriebsleiter Dieter Daxenberger.

Vor einem Jahr meldete der Kreishafen einen Einbruch von rund 50.000 Tonnen beim Umschlag. Schuld war das Russland-Embargo.

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