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Landrat hinter Panzerglas

Sicherheit im Kreishaus Landrat hinter Panzerglas

Neue Panzerglastüren sichern im Kreishaus in Rendsburg die Chefetage. Es war der dringende Rat der Polizei, sagt Landrat Rolf-Oliver Schwemer. „Wenn der Beschwerdeführer nicht weiter kommt, will er zum Chef“, erklärt der Polizeibeamte Dietmar Benz.

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So dick sind die neuen Panzertüren im Kreishaus in Rendsburg. Sie sollen Landrat, Kreispräsident und Verwaltungsdirektor schützen, sagt der Polizeibeamte Dietmar Benz.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Durchs Rendsburger Kreishaus an der Kaiserstraße patrouillieren Sicherheitsleute, auf den Schreibtischen der Angestellten und Beamten liegen griffbereit Alarmgeber, in Lehrgängen sind die Mitarbeiter im Umgang mit aggressiven Kunden geschult. Nun hat der Kreis zwei Panzerglastüren vor den Büros von Landrat Rolf-Oliver Schwemer, Kreispräsident Lutz Clefsen und Kreisverwaltungsdirektor Carsten Ludwig eingebaut. Wenn ein aggressiver Kunde nicht weiter kommt, „dann will er zum Chef, das ist unsere Erfahrung“: So begründet Dietmar Benz von der Polizeidirektion Neumünster, dass nur in der Chefetage  Türen der Widerstandsklasse 2 eingebaut sind.

Die Pforten samt Gegensprechanlage kosten nach Angaben des Kreises Rendsburg-Eckernförde rund 9000 Euro. Weiter habe die Verwaltung auch für das kommende Jahr den Einsatz des Sicherheitsdienstes für rund 35000 Euro beantragt. Den Wachschutz im Kreishaus gibt es seit rund eineinhalb Jahren. Vorangegangen waren schwere Konflikte mit Kunden. Anfangs standen Sicherheitsleute an den Türen, mittlerweile ist der Schutz gelockert.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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