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In wenigen Jahren schuldenfrei

Kreishaushalt In wenigen Jahren schuldenfrei

Die Finanzen des Kreises Rendsburg-Eckernförde entwickeln sich weiter positiv. Schon in wenigen Jahren könnte er schuldenfrei sein. Noch Ende 2007 stand der Kreis mit gut 40 Millionen in der Kreide. Ende 2017 sollen die Schulden nur noch 10 Millionen Euro betragen.

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Landrat Rolf-Oliver Schwemer (parteilos).

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Nein, sagt Landrat Rolf-Oliver Schwemer, er wolle keine Prognose abgeben für das erste schuldenfreie Jahr des Kreises. Die Grafik, die er zeigt, und die Erfahrung sprechen aber eine eindeutige Sprache. 

Die Grafik bildet eine seit 2007 absteigende Treppe ab. Jede Stufe ist ein Schritt runter vom 40-Millionen-Schuldenberg. Die Stufen enden 2020 mit noch knapp 7 Millionen Euro. 

Und schon jetzt, sagt Schwemer, könnten zwei bis drei Millionen als Erlöse aus den Grundstücksverkäufen der Imland-Seniorenhäuser abgezogen werden. Dazu kommt: Der parteilose Landrat schätzt erfahrungsgemäß eher konservativ. Fazit: 2020 könnte der Kreis schuldenfrei sein.

Was Schwemer als Zahlenwerk präsentiert, ist sein Verwaltungsentwurf für den Haushalt des kommenden Jahres. Das Werk geht nun in die politische Beratung und soll im Dezember vom Kreistag verabschiedet werden. 

Ein Eckpunkt des Entwurfs ist auch: Die Kreisumlage von 31 Prozent soll nicht sinken. Sie soll dem Kreis im kommenden Jahr rund 85 Millionen an Einnamen bringen. 

Seit 2008 ist der Umlagesatz unverändert, er ist der niedrigste im Lande. Die Abgabe müssen die Gemeinden und Städten zahlen, sie bemisst sich nach ihrer Finanzkraft. 

Der Landrat sagt: „Die Finanzlage des Kreises ist solide. Bei einer seit Jahren niedrigsten Kreisumlage es gelungen, die Verschuldung erheblich zurückzuführen.“ Er schlägt fürs Jahr 2017 Gesamtausgaben von 362 Millionen Euro vor. Dabei sei der Haushalt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen.

Weder die Flüchtlingskrise noch ein von 3,8 Millionen auf 15,6 Millionen Euro aufgestocktes Sanierungsprogramm für marode Kreisstraßen - so der Haushaltsentwurf - bringt den Kreisetat nach den am Donnerstag vorgelegten Zahlen ins Schleudern. 

Auch die Flüchtlingskrise stemmt der Kreis finanziell. 2017 rechnet Rolf-Oliver Schwemer mit eigenen Ausgaben des Kreises von 8,2 Millionen Euro, gegenüber 7,4 Millionen im laufenden Jahr, jeweils inklusive Mehraufwand für die Verwaltung.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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