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Neue Regeln für den Schulbus beschlossen

Kreistag Neue Regeln für den Schulbus beschlossen

Der Kreistag von Rendsburg-Eckernförde hat am Montag eine weitreichende Änderung der Regeln für die Schülerbeförderung entschieden. So geht es künftig nach der tatsächlichen Strecke des Schulwegs und nicht mehr vom fiktiven Mittelpunkt des Wohnorts zur Schule. Das sei gerechter.

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Am Zob in Rendsburg warten Schüler auf den Bus, der sie nach Hause bringt.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Lange haben die Politiker um die neuen Regeln gerungen. Eigentlich sollten sie schon im Sommer letzten Jahres in Kraft treten. Nun gelten sie vom Schuljahr 2018/19 an. "Wir sind also zwei Jahre in Verzug", sagt Tim Albrecht (CDU), der Vorsitzende des zuständigen Kreis-Regionalentwicklungsausschusses.

Die fiktiven Mittelpunkte fallen

Das ist die größte Änderung: Bisher war die Entfernung vom fiktiven Mittelpunkt des Wohnorts zur Schule entscheidend, ob ein Schüler Anspruch auf die subventionierte Monatskarte hat. Künftig geht es um die Entfernung von der Haustür zur Schule. Grundschüler haben einen Anspruch, wenn die Strecke mehr als zwei Kilometer lang ist, für Schüler aus der fünften und sechsten Klasse ist die Grenze vier Kilometer, bis zur zehnten Klasse sind es sechs Kilometer. Diese Kilometergrenzen bleiben weiter gültig.

SPD und SSW gegen Elternbeteiligung

Für die neue Satzung stimmten die Abgeordneten von CDU, FDP und Grünen. SPD und SSW enthielten sich, sie sind gegen die Elterbeteiligung, die es nach wie vor geben soll. Vertreter von Elternbeiräten unterstützten die neue Satzung.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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