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Asphalt-Kreisel wird nachgebessert

Osterrönfeld Asphalt-Kreisel wird nachgebessert

Mit ihrem Antrag, den Kreisel an der östlichen Einfahrt von Osterrönfeld umzubauen, sind die Fraktionen von SPD und Freien Wähler in der Gemeindevertretung am Dienstag an den Stimmen von OWG und CDU gescheitert. Allerdings sollen Nachbesserungen verhindern, dass Autos quer durch den Kreisverkehr fahren.

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Dieser Kreisel an der östlichen Einfahrt von Osterrönfeld ist nach Auffassung der Fraktionen von SPD und Freien Wählern nicht nach gemeindlichen Beschlüssen gestaltet.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) will im Innenbereich des Kreisels mit einem Durchmesser von 32 Metern vier Verkehrsleitsäulen aufstellen und reflektierende Markierungsnägel befestigen. Das kündigten die Mitarbeiterinnen Gabriele Keste und Bärbel Sauer an. Vorausgegangen waren Abstimmungen mit der Gemeinde, der Polizei und der Kreisverkehrsbehörde.

 Eine Stunde lang drehten sich am Dienstag die Vorwürfe von SPD, Freien Wählern und Zuhörern einerseits und die Positionen von Bürgermeister Bernd Sienknecht (OWG), LBV und Thomas Selge vom Ingenieurbüro Possel und Partner in Kiel andererseits im Kreis. Heinrich Schmidt wollte wissen, warum der Kreisel nicht, wie beschlossen, gepflastert worden sei, sondern eine durchgehende Asphaltdecke erhalten habe. „Warum hat der Bürgermeister nicht die Gemeindevertretung informiert?“ Auf diese Frage des SPD-Fraktionsvorsitzenden reagierte das Publikum mit Applaus.

 Sienknecht machte deutlich, dass der LBV als Baulastträger zu entscheiden habe, und das gehe auch aus dem Vorgang zum Kreisel hervor. Aus diesem Grund habe er auch davon abgesehen, die Gemeindevertreter zu informieren. Der LBV machte Kosten und eine zwei Monate geringere Bauzeit mit besserer Verkehrsführung für die gewählte Gestaltung verantwortlich. „Gepflasterte Kreisel bewirken einen höheren Unterhaltungsaufwand, weil die Lkw darüberfahren“, sagte Gabriele Keste. Ihren Hinweis, bei einer Pflasterung hätten sich Anwohner über Lärm beschwert, quittierten die Zuhörer mit Gelächter.

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