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L-49-Kreuzung zum Martinsmarkt frei

Wattenbek L-49-Kreuzung zum Martinsmarkt frei

Das sogenannte „Reesdorfer Kreuz“, die Verbindung von Wattenbek über die L 49 in Richtung Reesdorf, wird in der kommenden Woche asphaltiert. Strabag-Bauleiter Arne Pahl verspricht, dass die Kreuzung am Freitag als Zufahrt zum Bisseer Martinsmarkt wieder frei ist.

Die Landesstraße 49 wird zwischen Moorweg und Brügger Chaussee in der nächsten Woche asphaltiert. Ingenieur Ingolf Jonescheit vermisst die letzten Abschnitte, hier im Bereich Brügge.

Quelle: Frank Scheer

Wattenbek/Brügge. Drei neue Schichten bekommt die Landesstraße. „Wir sind jetzt schon in der schwierigen Jahreszeit. Man weiß nie, wie das Wetter nächste Woche ist. Zudem gehören zwei Brücken zum Abschnitt“, so Arne Pahl. Wenn alles planmäßig laufe, dann sei man am Freitag mit allem durch. „Im ungünstigsten Fall werden wir den Bereich provisorisch freigeben, damit die Autos zu den Veranstaltungen kommen.“ Dann werden die Restarbeiten am Montag erledigt. Dies wurde auch bei einem Treffen der Baufirma mit allen Veranstaltern, Vertretern der Gemeinden und dem Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen am Donnerstag abgestimmt. Während der Vollsperrung sind Reesdorf, Bissee, Techelsdorf und Flintbek auf einem kleinen Umweg durch Brügge erreichbar. „Die Umleitung an der Kreisstraße 71 erfolgt über den Schmalsteder Weg“, so Ingwersen.

 Eine gute Nachricht verkündete Pahl auch für den anderen Baustellenabschnitt Leckerhölken bis Groß Buchwald. Mit diesem Sanierungsbereich ist die Firma schon so gut wie fertig. Die Absperrbaken, die in Höhe des ehemaligen Landgasthofs gestanden hatten, sind bereits abgebaut worden. Aus Richtung Nettelsee haben Verkehrsteilnehmer zurzeit freie Fahrt bis Brügge, sodass Besucher des Martinsmarktes in Groß Buchwald in den Bisseer Weg abbiegen können, um zum Kunsthandwerkermarkt zu gelangen. „Tempo 50 gilt auf der L49 noch, weil der Radweg abgefräst wurde und ebenfalls neu gemacht wird“, erklärte der Baustellenleiter.

 Die L49-Bauarbeiten haben in den letzten Wochen zu einer Verdichtung des innerörtlichen Verkehrs in Bordesholm geführt. Feststellbar ist, dass viele Autofahrer nicht die ausgeschilderte Umleitung über Neumünster-Einfeld und Großharrie nehmen. Kleinere Staus sind immer wieder auf der Holstenstraße an der Einmündung zur Bahnhofstraße zu beobachten. „Es ist sicherlich voller geworden, mittlerweile hat sich das Ganze aber wieder beruhigt. Wer sich auskennt, sucht sich eben andere Routen“, so Sven Ingwersen. Er lobte die gute Kommunikation mit dem Strabag-Team.

Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung