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Kritik am Kreisverkehr

Osterrönfeld Kritik am Kreisverkehr

33 Meter Durchmesser und komplett asphaltiert – dieser neu gestaltete Kreisel an der östlichen Einfahrt von Osterrönfeld entspricht nach Ansicht von SPD und Freien Wählern nicht der kommunalen Planung. Für den 8. März ist eine Sondersitzung der Gemeindevertretung angesetzt.

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Dieser Kreisel an der östlichen Einfahrt von Osterrönfeld ist nach Auffassung der Fraktionen von SPD und Freie Wähler nicht nach gemeindlichen Beschlüssen gestaltet.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. Die Fraktionen vpn SPD und Freien Wählern wollen verhindern, dass Fahrzeuge weiterhin geradeaus über den Kreisel fahren. Ihr Ziel ist die bauliche Gestaltung des Kreisels laut Beschluss der Gemeindevertretung vom März 2014. Dort heißt es unter anderem: „Der Innenring soll mit einer Querneigung von 2,5 Prozent nach außen angelegt werden. Er soll baulich deutlich mit einem Bord von 4 bis 5 Zentimetern von der Kreisfahrbahn abgesetzt werden, sodass ein Befahren mit Pkw verhindert wird. Wenn auf das Bord verzichtet wird, ist auf eine besonders rauhe Ausbildung des Innenringes zu achten.“ Anstelle der in der Planung vorgesehenen Granitpflasterung ist der dann gebaute Kreisel ganzflächig asphaltiert worden.

 Nach Auffassung von Bürgermeister Sienknecht ist bei der Ausführung des Kreisels alles rechtmäßig gelaufen. „Die Detailplanung obliegt dem Landesbetrieb als Straßenbaulastträger.“ Der Bürgermeister weist darauf hin, dass die Gemeinde mit dem LBV nach einer Lösung suche. „Der Mittelring soll nicht durchfahren werden können.“

 Auch Matthias Paraknewitz vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) betont, dass verfahrens- und verkehrsrechtlich nichts zu beanstanden sei. „Wir haben uns abschließend vor dem Bau für eine Asphaltlösung entschieden. Eine Pflasterung kam nicht infrage, da die Flächen ständig kaputt gehen.“ Auf eine nicht überfahrbare Verkehrsinsel habe der LBV verzichtet, damit Schwertransporter und Sattelzüge den Kreisel besser durchfahren können. Nach zwischenzeitlicher Erfahrung gebe es Nachbesserungsbedarf, weil Pkw-Fahrer die Verkehrsführung missachten und quer durch den Kreisel fahren. „Wir diskutieren, ob und in welcher Form wir nachbessern.“

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