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Projektidee für einen Solarpark

Krogaspe Projektidee für einen Solarpark

Neben Windenergie könnte in der Gemeinde Krogaspe in Zukunft auch Solarstrom hergestellt werden. Wie ein solcher Solarpark aussehen könnte und welche Vor- und Nachteile die Photovoltaikanlagen mit sich bringen, erklärte Gerriet Arndt von Solarwind GmbH den Mitgliedern des Bauausschusses am Dienstag.

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In Krogaspe könnte ein Solarpark entstehen.

Quelle: Sven Hoppe

Krogaspe. Entstehen könnte die Solaranlage auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen südwestlich der Gemeinde entlang der Bahnschienen Nortorf-Neumünster in Richtung Autobahn 7. Auf der anderen Seite der Schienen liegt der Golfpark. „Ein Grundstückseigentümer hat bereits Interesse bekundet“, sagte Arndt. Mit dem zweiten Flächenbesitzer müssten noch Gespräche geführt werden.

Wenn beide Eigentümer ihre Flächen für eine Pacht zur Verfügung stellen würden, wäre das Areal zehn Hektar groß. „Dort kann man eine zehn-Megawatt-starke Anlage errichten, die etwa 2500 Haushalte mit Strom versorgen kann“, erklärte Arndt. Würd e die zweite Fläche entfallen, bliebe Platz für eine sechs Megawattanlage. Produzieren könnte die Anlage etwa 9,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Inbetriebnahme frühestens Winter/Frühjahr 2019

Die gesamte Photovoltaik-Anlage besteht aus rund 36000 Modulen, die je 280 Watt Leistung haben. Angelegt wäre der Park mindestens auf 20 Jahre. In Betrieb genommen werden könnte der Solarpark frühestens im Winter oder Frühjahr 2019. 70 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen, die durch den Park entstehen, gehen an die Gemeinde. Diese behalte auch die Planungshoheit und müsse sich um die Wartung der Anlagen und der Flächen nicht kümmern, betonte Arndt. „Wo ist das Risiko für die Gemeinde?“, fragte Bürgermeister Nils Höfer. „Sie haben so ein Bauwerk in der Gemeinde stehen“, antwortete der Planer.

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Ein Artikel von
Gunda Meyer
Holsteiner Zeitung

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