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Abriss für einen Neubau

Kronshagen Abriss für einen Neubau

Mehr Wohnungen, weniger Grünfläche und Parkplätze umgeben von einer Ringstraße, die den Kindergarten anbindet, so plant die Baugenossenschaft Mittelholstein (BGM) die Neubauten in der Kopperpahler Allee 40.

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14 der 24 Wohnungen sind noch bewohnt, die Hauser sollen abgerissen werden, um Platz für eine seniorengerechte Wohnanlage zu schaffen.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Um das möglich zu machen, müssen sowohl die unbewohnten Bungalows im vorderen Bereich abgerissen werden, als auch die Häuser mit insgesamt 24 Wohnungen im hinteren Bereich des Grundstücks. Dem Vorentwurf stimmte der Bauausschuss am Donnerstag einstimmig zu.

 „14 der 24 Wohnungen sind noch bewohnt, neun davon von Senioren über 65 Jahre“, sagte BGM-Vorstand Stefan Binder. Jeder der Mieter dürfe in der neuen Anlage wieder einziehen. Für die Übergangszeit mache die BGM Angebote. Binder räumte aber ein, dass es in Kronshagen keine passenden Alternativen gäbe. Eine Lösung, die das 6,5 Millionen Euro Projekt verteuern würde, sei eine Bebauung in zwei Abschnitten. „Dann könnten die Mieter wohnen bleiben und anschließend in den Neubau umziehen.“ Für diesen Plan war die Gemeinde bereit, auf einen Teil der Grünfläche zu verzichten, um ein weiteres Gebäude zu ermöglichen. Statt der ehemals geplanten 30 Wohnungen würden jetzt 38 gebaut. Binder machte aber auch deutlich, dass die BGM lieber in einem Abschnitt baue. Baubeginn wäre dann vermutlich im Februar 2017, wird in zwei Abschnitten gebaut wolle man Ende 2016 beginnen.

 Am Gesamtmietpreis wird sich kaum etwas ändern, so Binder. Derzeit würden durchschnittlich 4,60 Euro Kaltmiete verlangt, durch die enormen Nebenkosten steige der Quadratmeterpreis aber auf neun Euro. In den zwölf geförderten Wohnungen rechne er mit einer Kaltmiete von 5,50 Euro pro Quadratmeter, die anderen würden für 8,50 Euro angeboten. Mit 2,50 Euro seien die Nebenkosten aber geringer.

 Im vorderen Bereich, dort wo heute die Bungalows stehen, sollen 31 private und 19 öffentliche Parkplätze entstehen. Vier davon vor dem Kindergarten am Rand der Ringstraße, damit Eltern kurz halten können.

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