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Besinnlicher Abend op Platt und Punsch

Kronshagen Besinnlicher Abend op Platt und Punsch

Sehr besinnlich geriet der Abend Platt und Punsch, zu dem der Ortsverein des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) ins Bürgerhaus Kronshagen eingeladen hatte. Marianne Ehlers trug, sanft untermalt von einer Harfe, die Elke Altstadt-Westphal spielte, vorweihnachtliche plattdeutsche Geschichten vor.

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Elke Atstadt-Westphal (links) und Marianne Ehlers hatten einen besinnlochen Mix aus plattdeutschen Geschichten und Liedern zum Mitsingen und Lauschen im Bürgerhaus dabei.

Quelle: Beate König

Kronshagen. „Ich komm’ aus einem Dorf, das heißt Welt. Seine Sprache hat mich immer begleitet“, erzählte die 62-jährige von ihrer Kindheit auf der Halbinsel Eiderstedt. Mit sanfter, heller Stimme trug die Bibliothekarin in einem eher beruhigenden als dramatischen Ton eigene Geschichten und Texte von Reimer Bull, Rudolf Kienau und auch Astrid Lindgren vor.

Ehlers hatte Wert auf den Blick der Kinder im Programm Op den Weg hen na Wiehnachten  gelegt.

Was tun, wenn die Tochter den Mantel des Weihnachtsmanns im Kleiderschapp entdeckt, oder der Enkel in Reimer Bulls De Wiehnachtsmann sien hütt dem Großvater zeigt, dass der Geschenkebringer  im Koog wohnt? „Ja“ sagen und ein Auge zudrücken.  Geizige Villenbesitzer, die am 24. Dezember dreist so lange feilschen, bis De Dannenboomverköper seine Bäume verschenkt - der Text von Hans Johnsen überzeugte als satirische Spitze mit Moral.

Rote Kerzen auf goldenen Untersetzern, Tannengrün auf weißen Tischdecken, in der Pause dampfender Punsch – mit viel Liebe hatte Ortsvereinsvorsitzende Ursa Dörfer den Abend vorbereitet. Doch ein paar der Tische blieben leer. Nur gut 100 Zuhörer genossen den Witz der Texte, die Lieder und himmlisch leichte Improvisationen auf der keltischen Harfe. Die Einladung zum Mitsingen  wurde eher zurückhaltend angenommen. Wohl, um die zarten gezupfte Begleitung nicht zu übertönen, blieb der Weihnachtsklassiker Alle Jahre wieder einem freundlich-zustimmenden dunklen Summen ähnlich. Der Posaunenchor rundete mit fünf, teils von Ursa Dörfer ins Plattdeutsche übertragenen Weihnachtsliedern, den Abend.

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Foto: Rieke (Sandra Mohr) und Fiete (Axel Neugebauer, Mitte) streiten – und die ganze Familie ergreift Partei (von links): Elisabeth Stahmer, Heino Henning, Conny Neugebauer, Melanie Schubert, Ulrich Börth, Beate Lorenzen und Bernd Stahmer.

So richtig rund läuft es in der Ehe von Rieke und Fiete Lürs nicht: Er kümmert sich nur noch um seine Traktoren und sie meckert den ganzen Tag. Sicher ist, Dat verflixte 7. Johr ist für die Eheleute kein leichtes – für Zuschauer dafür aber sehr komisch anzuschauen. Der Kartenvorverkauf startet ab dem 4. Januar.

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