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Power-Selling für das Denk-Labor

Kronshagen Power-Selling für das Denk-Labor

Wie kann man den Alltag von Schülern angenehmer gestalten? Eltern des Gymnasium Kronshagen haben dafür den Gymkro-Flohmarkt erfunden. Am Sonnabend lockte die zehnte Auflage viele Besucher an. Der Erlös kommt dem geplanten Denk-Labor an der Schule zugute.

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Kleidung, Spielzeug, Bücher: Die rund 80 Verkaufsstände boten den Besuchern des Gymkro-Flohmarktes in Kronshagen viel zum Stöbern.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Knapp 80 Anbieter konnten im Eingangsbereich und in der Aula Platz finden. "Es gibt eine Warteliste", sagte Mitorganisatorin Karin Heyn. Zum Verkauf kamen vor allem Kleidungsstücke, aus denen die Schüler herausgewachsen sind. "Keine Babysachen", betonte Heyn. Auch Spielsachen und Bücher waren im Angebot. Das schöne Wetter und parallele Veranstaltungen in der Umgebung ließen diesmal allerdings etwas weniger Besucher ins Gymkro strömen.

Für die Veranstalter war das kein Problem: Sie erhielten von jedem Anbieter drei Euro Standgebühr und einen Kuchen, der in der Cafeteria verkauft wurde. Der Erlös, rund 900 Euro, fließt wie jedes Mal an den Förderverein der Schule, der davon Dinge anschafft, die allen Schülern dienen, so etwa Sitzgelegenheiten im Außenbereich und Ordner für Schulanfänger.

Power-Selling lohnt sich

"Jetzt planen wir ein Denk-Labor im NaWi-Trakt einzurichten", berichtete Vereinsvorsitzender Frank Haase. Für diese Art der individuellen Weiterbildung setzt der Verein zunächst 3000 Euro ein. Schüler sollen dort frei denken, lesen oder Schach spielen können. Auch Haase beteiligte sich mit einem Stand am Flohmarkt und war begeistert: "Das ist ein Power-Selling in zweieinhalb Stunden. Das lohnt sich mehr als zwölf Stunden dem Rathausmarkt in Kiel zu stehen."

Auch Dörte Karhan gab dem Gymkro-Flohmarkt gute Noten. Am schnellsten verkaufte sie ein Einrad. Bei Martina Carstensen gingen die Sommersachen besonders gut. Schülerin Johanna Leu trennte sich von Kuscheltier und Schnickschnack, legte den Erlös aber für den Kauf eines Flohmarkt-Kleides an. Vater Jan Leu blieb allerdings auf seiner quietschgelben Bananen-Lampe sitzen.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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