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Neues Pflaster für Ladenzeile und Markt

Kronshagen Neues Pflaster für Ladenzeile und Markt

Die Hoffnung erfüllte sich nicht. Der Bauausschuss Kronshagen konnte am Donnerstag noch nicht das erste Projekt für die Ortskernentwicklung auf den Weg bringen: den Entwurf für die Umgestaltung der Grünfläche an der Ladenzeile. Noch fehlt grünes Licht für die Überdachung der Einkaufszone.

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Alt-Kronshagenerin Susanne Cellmer ist ein wenig ratlos: "Was soll das hier?" Die Gemeinde stellt auf der Grünfläche an der Ladenzeile Bürgermeister-Drews-Straße vier Muster für den Belag der Ladenzeile und des künftigen Marktplatzes aus.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Zeitdruck besteht dadurch nicht. Nach Angaben von Bürgermeister Ingo Sander (CDU) beginnt die Umgestaltung der Grünfläche voraussichtlich erst Mai/Juni kommenden Jahres. Robert Schall (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses, will über den Entwurf in einer Sondersitzung am 23. November abstimmen lassen. Planerin Ute Hertling hat dadurch mehr Zeit für Detailplanung und Kostenberechnung. Zudem kamen in der Sitzung noch Dinge auf den Tisch, die offenbar aus dem Blickfeld geraten waren. Winfried Dittmann (Grüne) erinnerte an die Absicht, am Bahnhof abschließbare Fahrradabstellboxen zu errichten. Es gestaltet sich aber schwierig, dafür jetzt noch einen Standort zu finden.

Die Architektin konkretisierte und revidierte Teile ihres im Juli vorgestellten Vorentwurfs. Sie nahm von dem Vorhaben Abstand, an der großen Eiche auf Höhe des Eiscafés mit einer Stahlkonstruktion eine Sitzfläche auf Ständern zu errichten. Wegen des weitreichenden Wurzelwerks hätte diese etwa 100 Quadratmeter betragen müssen und wäre viel zu teuer geworden.

Bereits seit einigen Tagen sind auf der Grünfläche vier Plattenmuster aus Naturstein zu sehen. Mit einem davon sollen sowohl die Ladenzeile als auch der künftige Marktplatz gestaltet werden. Auf einem Plakat in der Nähe ist zu erfahren, dass Bürger Hinweise geben können. Die knappen Informationen lassen viele Passanten aber eher ratlos zurück. Noch keinen endgültigen Standort hat Hertling für das Fontänenfeld mit sieben Düsen. Es muss auf jeden Fall weit genug von dem geplanten Trampolinfeld entfernt sein. Auch Bäume sollen fallen, so etwa die beiden Säuleneichen. Neupflanzungen sind aber geplant.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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