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Eltern zahlen mehr für Betreuung

Kronshagen Eltern zahlen mehr für Betreuung

Die Eltern von Kronshagener Kita-Kindern müssen sich ab November auf höhere Betreuungsgebühren einstellen. Einstimmig empfahl der Kinderausschuss am Dienstag eine Anhebung. Der Beschluss über eine Gebührenerhöhung um 65 Prozent für das Mittagessen wurde vertagt.

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Essen der „Zwerghühner“ in der Awo-Kita: Auch ihre Eltern müssen sich auf höhere Gebühren einstellen.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Im Bereich der über dreijährigen Elementarkinder sind die Gebühren seit 2010 nicht erhöht worden. Für die Krippe mussten die Eltern bereits im vergangenen Sommer mehr berappen. Auslöser sind vor allem gestiegene Personalkosten. Vorsitzende Andrea Linfoot (CDU) erinnerte daran, dass die Gemeinde sich verpflichtet habe, die Gebühren regelmäßig zu überprüfen, um Eltern nicht auf einen Schlag eine starke Steigerung zuzumuten. Die neue Kalkulation ergab, dass der Elternbeitrag nicht mehr die erforderliche Höhe von 30 Prozent der Betriebskosten abdeckt. Bei den U3-Kindern ist er auf etwa 28 Prozent und bei den Ü3-Kindern auf etwa 29 Prozent gesunken. Den Löwenanteil trägt die Gemeinde: Ihr Anteil liegt bei der Krippe bei 34,4 Prozent, im Elementarbereich gar bei 58,9 Prozent. Den Rest teilen sich Bund und Land.

 Künftig soll ein Ganztagsplatz im U3-Bereich 344 Euro (bisher 316 ) kosten; einer im Elementarbereich 208 Euro (200). Die Betreuungsstunden im Früh- und Spätdienst werden ab November mit 43 (bisher 39,50) Euro berechnet. Mächtig ins Kontor schlägt die Erhöhung bei der Beköstigung: Sie würde von 35 auf 54 Euro steigen. „Das sind 65 Prozent mehr“, gab Birgit Mütze, Leiterin der Kita Domänental, zu bedenken. Katarina Maschke, Elternvertreterin in der Fußsteigkoppel, regte eine Geschwisterregelung oder Staffelung an.

 Kritik kam von der SPD: Für Georg Lentsch war die Kalkulation nicht nachvollziehbar; zudem stellte er den 30-prozentigen Beitrag der Eltern zur Diskussion. Nach Angaben von Fraktionschef Gunnar Heintze ist wegen des defizitären Haushalts auch ein höherer Beitrag denkbar. Darüber wollen die Fraktionen bei einer Klausurtagung beraten. Da Lentsch bei der Kalkulation des Mittagessens einen möglichen Fehler entdeckte, vertagte der Ausschuss diese Anhebung bis zur September-Sitzung.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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