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Carsharing wird zum Erfolgsmodell

Kronshagen Carsharing wird zum Erfolgsmodell

Carsharing entwickelt sich in Kronshagen nach knapp einem Jahr zum Erfolgsmodell. Aufgrund der Nachfrage nach den beiden am Rathaus stationierten Autos musste die Gemeinde bisher nichts zum garantierten Mindestumsatz zusteuern. Jetzt kommt sogar versuchsweise ein drittes Fahrzeug zum Einsatz: ein Kleinbus.

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Drittes Fahrzeug für das Carsharing-Angebot: Ein Kleinbus steht jetzt vor dem Rathaus in Kronshagen.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Trotz eines möglichen Zuschussbedarfs von jährlich bis zu 6600 Euro entschied sich der Verkehrsausschuss 2014 auf Antrag von SPD und Grünen, das zunächst zweijährige Projekt im Interesse des Klimaschutzes zu wagen. Dadurch sollten Kronshagener die Chance haben, auf die Anschaffung eines (weiteren) eigenen Fahrzeugs zu verzichten und Mobilität bedarfsgerecht zu gestalten. Die Rathaus-Verwaltung ging dabei voran: Die Gemeinde verzichtete auf die Neuanschaffung eines Autos und wurde Mitglied bei der Kieler Genossenschaft Stattauto. Mitarbeiter nutzen die Fahrzeuge, die Gemeinde zahlt für den Einsatz.

 Aufgrund der erfreulichen Bilanz gab der Verkehrs- und Umweltausschuss nun auch grünes Licht für den versuchsweisen Einsatz eines Kleinbusses. Er ist vor dem Rathaus stationiert. Die Gemeinde sicherte Stattauto eine Garantiesumme von monatlich 750 Euro zu, sollte der Bus nicht genügend angenommen werden. Doch Bedarf ist da: Das Haus der Jugend und Asylbetreuer nutzen für Fahrten häufiger Kleinbusses. Bisher musste das Fahrzeug allerdings jeweils vom Carsharing-Standort am Kieler Wilhelmplatz abgeholt und dorthin zurückgebracht werden.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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